Niederstetten

Aus der heimischen Wirtschaft Niederstettener Zweigwerk des Spannmittelherstellers Hainbuch feiert 20-jähriges Bestehen

„Produktionswerk prächtig entwickelt“

Archivartikel

Die Korken knallen und das zu Recht: Seit mehr als 20 Jahren wird in Niederstetten, dem Zweigwerk des Spannmittelherstellers Hainbuch, gesägt, gedreht, gefräst, gebohrt, geschliffen und vermessen.

Niederstetten. Aus der ursprünglichen Mini-Zweigniederlassung ist ein ganz schön großes Werk geworden. Zu verdanken hat Hainbuch das auch seinem Werksleiter, Andreas Beringer. Denn der ist von Anfang an dabei und hatte im April sein eigenes 20-Jahr-Jubiläum. Diese beiden Ereignisse mussten gefeiert werden.

Mit drei Bürgermeistern

Am Wochenende wurde mit Mitarbeitern, Anwohnern, Freunden und ansässiger Prominenz, mit Bürgermeisterin Heike Naber und den beiden ehemaligen Bürgermeistern Kurt Finkenberger und Rüdiger Zibold ein großes Fest veranstaltet.

Neben verschiedenen Ansprachen gab es stündliche Betriebsbesichtigungen mit Maschinenvorführungen und ein Infostand der Personalabteilung. Die Kleinen waren mit Kinderschminken, einer Hüpfburg und der Spielstraße der Jugendfeuerwehr versorgt. „Das Produktionswerk hat sich in den letzten 20 Jahren prächtig entwickelt. Inzwischen kommen eine Vielzahl unserer Hauptprodukte aus Niederstetten“, so geschäftsführender Gesellschafter Gerhard Rall.

Angefangen hat alles im April 1999 mit drei Mitarbeitern und ein paar wenigen Maschinen. Inzwischen hat man 54 Mitarbeiter, davon vier Auszubildende und einem Maschinenpark mit rund 20 Maschinen. Durch zwei Hallenerweiterungen in den letzten Jahren wurden aus den ursprünglich 300 Quadratmetern inzwischen 1300. Gefertigt werden in Niederstetten in erster Linie Einzelteile und Kleinserien von Komponenten der Hainbuch-Spanndorne und der original Spanntop-Spannfutter, aber auch Segment-Spannbüchsen. Diese werden Hainbuch-typisch geschlitzt und mit einer Gummi-Metall-Verbindung versehen. Ganz stolz ist Beringer, dass seit drei Jahren in Niederstetten auch montiert wird, was bislang nur in Marbach gemacht wurde. pm