Niederstetten

Wirtschaftsförderung Besuch bei MHZ Hachtel

Sonnenschutz-Firma erschließt neue Märkte

Niederstetten.Vertreter der Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises und Bürgermeister Rüdiger Zibold besuchten in diesen Tagen das Unternehmen MHZ Hachtel in Niederstetten.

Es ist Spezialist für Innen- und Außensonnenschutz, Insektenschutz sowie Maschinenbau. Das international tätige Unternehmen beschäftigt rund 1300 Arbeitnehmer und befindet sich auf Wachstumskurs.

Wirtschaftsdezernent Jochen Müssig, Wirtschaftsförderer Rico Neubert sowie Bürgermeister Rüdiger Zibold wurde die Gelegenheit eingeräumt, das Unternehmen mit all seinen Facetten kennenzulernen. Geschäftsführer und Gesellschafter Jochen Hachtel erläuterte es gemeinsam mit dem Bereichsleiter für Entwicklung und Komponentenfertigung, Dieter Böhm. MHZ Hachtel gliedert sich in die Bereiche Dekoration, Sonnenschutz, Insektenschutz und Kunststofftechnik.

Spanien und Frankreich

Gegenwärtig werden neue Märkte erschlossen, beispielsweise Spanien und Frankreich. Neben den sechs nationalen Produktionsstandorten in Musberg, Niederstetten, Riegel bei Freiburg, Kirchheim/Teck und Stetten bei Heilbronn gibt es auch einen Produktionsstandort in Kraslice in Tschechien. Die produzierte Ware wird an acht Lieferstützpunkte in ganz Deutschland verteilt.

Rund 300 000 Bestellungen

MHZ Hachtel beschäftigt 85 Fachberater und zehn Projektberater, die überwiegend Architekten und Bautechniker im Außensonnenschutz beraten.

Hinzu kommen 80 Mitarbeiter im zentralen Kundencenter. Im Jahr sind rund 300 000 Bestellungen und Anrufe zu bearbeiten.

Das Unternehmen erreichte im vergangenen Jahr konzernweit einen Umsatz von 143 Millionen Euro und weist eine Exportquote von 40 Prozent aus.

Ein weiteres Standbein ist das Tochterunternehmen CM. Dort werden Rauch- und Brandschutzschürzen oder Brandschutzrollos entwickelt.

Im Abschlussgespräch informierte Dezernent Müssig über weitere Aufgaben der Wirtschaftsförderung. So erwähnte er die Bemühungen, junge Menschen in der Region zu halten.

Regelmäßig finden deshalb in den Beruflichen Schulen Struktur- und Standortgespräche statt. lra