Niederstetten

Streetfoodfestival in der Kurstadt Veranstaltung litt vor allem am Samstag unter dem schlechten Wetter

Speisenvielfalt erfreute Besucher

Bad Mergentheim.Zwei Tage, am Samstag und am Sonntag, machten 19 „Food-Trucks“ in der Kurstadt Station, und durch die Innenstadt strömten appetitanregende Düfte.

Sowohl in der Burgstraße als auch auf dem Marktplatz gab es viel zu sehen, zu riechen und zu schmecken. Die Vielfalt war groß – (klein)asiatische Snacks, deftig Gegrilltes, mediterrane oder auch mitteleuropäische Küche sowie natürlich Kulinarisches aus Latein- und vor allem Nordamerika (beispielsweise Bisonfleisch) gab es in großer Auswahl.

Die „Food-Trucks“, die Verkaufswagen, waren zum Teil echte Hingucker. Der aus dem Fernsehen bekannte typisch US-amerikanische Schulbus ebenso wie der Aluminium-Wohnwagen – beide fachgerecht umgebaut – stachen ins Auge. Aber auch die anderen fahrbaren Küchen lohnten einen zweiten Blick, zumal man überall die Zubereitung mitverfolgen konnte. Nur die Donuts waren logischerweise schon gebacken, alle anderen Köstlichkeiten wurden auf Bestellung „frisch vom Herd“ gerichtet und serviert, und die Cocktails natürlich frisch gemixt.

Angelina Gläsmann vom Veranstalter RockingHigh, der das in der Stadt mittlerweile etablierte Streetfood-Festival heuer erstmals präsentierte, war am Samstag natürlich noch nicht ganz zufrieden. Und das lag ausschließlich am Wetter, denn Kälte und Regen hielten die Besucherzahlen in Grenzen.

„Wir haben heute wegen der geöffneten Geschäfte die Food-Trucks in größerem Abstand voneinander platziert“, erklärte sie im Gespräch mit der FN/TZ. „Wir hoffen auf den Sonntag, das Wetter soll ja besser werden.“

Und das war am Sonntag dann auch so, zudem fand da das Festival auf engerem Raum statt. Das sorgte, zusammen mit dem doch freundlicheren Wetter, für angenehme Atmosphäre. „Wir sind heute sehr zufrieden, ebenso wie die Standbetreiber“, sagte Gläsmann am Sonntag. „Unsere Erwartungen haben sich voll und ganz erfüllt. Wir haben viele Besucher, die Auswahl der Speisen wird angenommen und den Leuten schmeckt’s“, freute sich Gläsmann für den Veranstalter. Das Streetfood-Festival war ein gelungenes Event. Nur die Preise sorgten bisweilen für Kritik. „Großstadt-Preise halt“, sagte ein Besucher. „Wir sind hier ländlicher Raum anderes gewohnt“, ergänzte eine Besucherin. Doch auch dieser Punkt war kein Hindernis, denn es wurde eifrig gegessen und getrunken. HP