Osterburken

Themenwochenende in Adventon Gekocht und gebacken nach mittelalterlichen Rezepten

Anders, aber trotzdem lecker

Osterburken.Einen interessanten Einblick in die „mittelalterliche“ Küche gaben die Siedler von Adventon bei ihrem Themenwochenende „Kochen, backen, brauen (wie) im Mittelalter“.

Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen an beiden Veranstaltungstagen viele Besucher in den Park. Dort drehte sich alles um die Ernährung der Vorfahren. Zudem gab es viele Informationen und ungewohnte kulinarische Erlebnisse. Es war beeindruckend, welche schmackhaften Gerichte die Siedler unter einfachsten Bedingungen und mit primitiven Mitteln zubereiteten. Bei den Aktionstagen kam man alten Küchengeheimnissen auf die Spur. Die verwendeten Kräuter wachsen nebenan im Garten.

Altertümliche Rezepte

An sieben Stationen im mittelalterlichen Dorf wurden am offenen Feuer Speisen auf altertümliche Art und nach historischen Rezepten zubereitet.

Die drei Köchinnen Diana aus Aschaffenburg, Dorithea aus Schwäbisch Hall und Diana aus Mannheim, die schon lange Jahre in den mittelalterlichen Park nach Osterburken kommen, backten schmackhaftes Quittenbrot sowie ein im Schweineschmalz ausgebackenes Fladenbrot aus Dinkelvollkornmehl mit Brennnesselsamen, Koriander und Kardamon sowie eine Suppe aus Kräutern der Natur.

Beim Rundgang waren viele Düfte der kulinarischen Köstlichkeiten wie Rosenküchle, Hühnchen, Reh, Hanfsuppe und Gerstenbrei zu riechen. Den Eintopf „Ritschert“ einsteirisches Bohnengericht, zubereitet mit Gerste, Bohnen und Selchfleisch, kochte eine aus München angereiste Siedlerin. Zudem konnten die Besucher miterleben, wie nach mittelalterlicher Art Butter hergestellt wurde, Brot ohne Ofen gebacken und Käse hergestellt wurde.

Die vielen historischen Speisen konnten selbstverständlich auch probiert werden – sie schmeckten zwar anders, aber dennoch sehr lecker. F