Osterburken

Abschlusskonzert in Osterburken Kinder der Musikschule Bauland stellten ihr Können unter Beweis / Anspruchsvolle Stücke

Begeisterung und Spielfreude waren Trumpf

Archivartikel

Zu einem Matinéekonzert lud der Förderverein der Musikschule Bauland am Sonntag ins Römermuseum Osterburken ein.

Osterburken. Das Abschlusskonzert der Musikschule Bauland bot ein qualitativ hochwertiges, abwechslungsreiches und kurzweiliges Musikprogramm. Der Musiker-Nachwuchs hat darin auf vielfältige Weise, ob gesanglich oder instrumental, sein Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Eröffnung durch die Schülerband

Zu Beginn hieß der stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Reinhard Scheible, die Gäste willkommen und freute sich über den außerordentlich guten Besuch. Die Schülerband eröffnete das musikali-sche Programm mit dem Stück „Let it Be“ von den Beatles.

Weiter ging es mit den Jüngsten, den Kindern der musikalischen Früherziehung aus Osterburken und Ravenstein, welche die beiden Lieder „Ich kenn ein Haus“ und „Kann ich Rap“ mit großer Begeisterung vortrugen. Dabei stellten kleine Instrumentalisten ihre Instrumente solistisch vor. Diese waren im Einzelnen: Jakob Kautzmann (Cajon), Felix Gramling (Klavier) und Clarissa Müller (Violine), Leonie Hampe begleitete auf der Gitarre.

Auch das Publikum durfte seine gesanglichen Talente beim ersten Stück unter Beweis stellen.

Im Anschluss spielte Janosch Buck am Xylophon den Titel „Die Sendung mit der Maus“ und Jennifer Kiess am Klavier „Feel The Power“. Russische Klänge holte Sandy Hartmann auf dem Akkordeon mit dem Lied „Möve“ in den Saal und ließ das nächste Stück „Meine Jahre, mein Reichtum“ folgen.

Der nächste musikalische Vortrag der Stimmbildungsgruppe Cantabile mit den Sängerinnen Diana Deßner, Diana Ruder und Ina Schneider folgte. Sie sangen die Lieder „Nein! Nein-oh Nein“ sowie „Hühner an die Macht“ und bekamen für diese gekonnten Liedbeiträge aus Pettersson und Findus, gespickt mit lustigen schauspielerischen Einlagen, viel Beifall.

Pauline Hambrecht entlockte ihrer Gitarre zarte Klänge mit „Malaguena & Rosas Rojas“, sowie „Rumba“.

Susa Schweizer, mehrfache Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, glänzte an der Violine mit dem virtuosen Violinkonzert G-Dur 1. Satz von Viotti.

Zahide Akdere (Klavier) zeigte mit dem Walzer h-Moll op.69 Nr. 2 von Frédéric Chopin ihre Begeisterung für die romantische Klaviermusik.

Auf dem Violoncello erklang mit einer Courante von Johann Sebastian Bach, vorgetragen von Kristian Koppányi, ein anspruchsvolles Werk aus der Barockzeit. Tim Winkelhöfer, der ab dem kommenden Wintersemester sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg absolvieren wird, spielte Isoldes Liebestod am Klavier, ein Werk von Richard Wagner in der Transkription von Franz Liszt. In der Pause übernahmen der Förderverein der Musikschule Bauland zusammen mit dem Café Mithras die Bewirtung.

Der Kammerchor, bestehend aus Volker Graseck, Tanja Kautzmann, Nikola Irmai-Koppányi, Christa Parstorfer und Doro Winkelhöfer, setzte dann das musikalische Programm mit „Swinging Anna Magdalena“ beschwingt fort. Fabienne Sauer präsentierte auf ihrer Violine „Reality“ aus La Boum und Selina Deßner bewies am Klavier, dass man mit dem Stück „Kiss The Rain“ sogar tatsächlich Regen zaubern kann, da man nach ihrem Vortrag tatsächlich Regentropfen an den Fenstern fallen hörte.

Gesangliche Beiträge

Leonie Hampe begeisterte mit Gi-tarre und Gesang mit ihrem Beitrag „2002“ von Anne-Marie. Jannes Troißler ließ am Drumset ein Solo Potpourri folgen.

Weiter ging es im ansprechenden Programm mit dem gesanglichen Beitrag von Nelli Koppányi und Zoey Riess im Duett mit „I will never leave you“, dem Dominik Schneider mit „I got Rhythm“ folgte und damit dem tollen Kawaii-Flügel zum Klingen brachte. Nikolai Ruff spielte im Anschluss am Saxophon „All The Things You Are“, bei dem er spontan von Lehrkräften der Musikschule Bauland am Flügel, Drumset und E-Bass unterstützt wurde.

Zum Schluss setzte die Band mit Björn Aheimer, Kristian Koppányi, Christian Kowatschitsch und Nikolai Ruff mit „BB-Blues und „Back in Black“ den letzten musikalischen Glanzpunkt dieses Konzertes, den die Zuhörer mit lang anhaltendem Applaus würdigten. Nikola Irmai-Koppányi, Leiterin der Musikschule Bauland, bedankte sich bei allen Mitwirkenden, sowie den Lehrkräften für ihren Einsatz und den Mitgliedern des Fördervereins für ihre Unterstützung. F