Osterburken

Sängerbund Badisch-Franken Chöre der Sängergruppe I stellten breit gefächertes Programm in der Baulandhalle in Osterburken vor

„Botschafter für den Chorgesang“

Archivartikel

Osterburken.Die Chöre der Sängergruppe I im Sängerbund Badisch-Franken stellten in Osterburken beim Gruppensingen mit einem anspruchsvollen Programm ihr gesangliches Können eindrucksvoll unter Beweis.

Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „In Freud und Leid zum Lied bereit“, dirigiert von Gruppenchorleiter Josef Stahl, begrüßte Gruppenvorsitzender Hubert Heffele die mehr als 600 Sänger in der Baulandhalle.

Besondere Grußworte galten den Repräsentanten des Sängerbundes Badisch-Franken mit dem Vizepräsidenten Wolfgang Runge an der Spitze, Bundesschatzmeister Wolfgang Köhler, der Bundeschorleiterin Brigitta Meuser, dem Ehrenpräsidenten Gerhard Fischer, Gruppenchorleiter Josef Stahl sowie den Sängern der Sängergruppe mit ihren Vorständen und Dirigenten.

Das traditionelle Gruppensingen der Sängergruppe I sei für alle Chöre immer wieder eine schöne und willkommene Gelegenheit, einen Einblick in die musikalische Arbeit und die vielfältige musikalische Ausrichtung der einzelnen Mitgliedsvereine zu erhalten. „Es ist der einzige Termin im Jahreszyklus, bei dem sich die Sänger in so großer Zahl und nahezu vollständig in der Sängergruppe sehen und hören können“, so Heffele, der sich über den sehr großen Zuspruch freute.

Das Programm eröffnete die Chorvereinigung „Liederkranz“ Unterkessach, mit „Hey, das ist Musik für Dich“ und „Wunder gescheh’n“ unter Leitung von Annemarie Moser.

Die Chorvereinigung 1846 Sennfeld präsentierte sich mit „Atemlos“ und „Danke für die Lieder“ unter Klavierbegleitung von Nicola Irmai-Koppanyi und unter der Stabführung von Michael Friedrich.

Der Gesangverein „Sängerbund“ Hirschlanden trug „Vineta“ und „Für alle“ mit Keyboard-Begleitung von Marlene Moser vor. Es dirigierte Annemarie Moser.

Mit „Die Abendglocken rufen“ und „Griechischer Wein“ unter Dirigent Volker Graseck setzte der Gesangverein „Eintracht“ Merchingen das Programm fort, dem die Chorgemeinschaft „Frohsinn“ Osterburken mit „Musik liegt in der Luft“ und „Musik begleitet unser Leben“ folgte. Am Klavier begleitete Nicola Irmai-Koppanyi, Josef Stahl dirigierte.

Mit „Uyingcwele Baba“ eröffnete die Chorgemeinschaft „Frohsinn“ Sindolsheim ihren Beitrag beim Gruppensingen, den sie mit „Freunde lasset uns beim Zechen“ beendeten. Am Klavier begleitete Chorleiterin Dagmar Stief.

Dann folgten von der Chorvereinigung „Eintracht“ Bofsheim „Ich glaube“ und „Schenke ein Lächeln“ unter der Leitung von Margit Hettinger.

Wolfgang Runge, Vizepräsident des Sängerbundes Badisch-Franken, überbrachte die Grüße des Präsidiums und betonte, dass ihm der Kontakt zu den Vereinen sehr wichtig ist. Die Chöre seien wichtige Kulturträger in den Kommunen sowie bei ihren Auftritten außerhalb wichtige Botschafter für den Chorgesang.

Kurz aber prägnant war das Grußwort von Bundeschorleiterin Brigitte Meuser, die betonte, dass die Musik wertvoll für alle ist. Ohne Musik und den Gesang wäre das Leben ein Irrtum.

Im zweiten Teil setzte der Gesangverein „Harmonie“ Hüngheim den bunten Melodienstrauß mit einem Medley aus dem Musical „Mary Poppins“ fort. Am Klavier begleitete Beate Speitelsbach, die Chorleitung hatte Josef Stahl.

„Ich will immer wieder“ und „Von allein“ hießen die vom Gesangverein „Frohsinn“ Korb vorgetragenen Lieder. Irina Inderbaev übernahm die Klavierbegleitung und dirigierte.

Die Chorgemeinschaft „Ein-tracht“ Oberwittstadt präsentierte sich mit „Heute ist unser Herz voll Musik“ und „Nimm dir Zeit“ unter der Leitung von Annemarie Moser.

Der Gesangverein 1858 Rosenberg, der vor wenigen Tagen seinen 160. Geburtstag feierte: „One way wind“ und „Lieder sind die besten Freunde“, am Klavier begleitete Nikola Irmai-Koppanyi, Volker Graseck dirigierte.

Der Gesangverein 1864 Leibenstadt brachte „Frieden“ und „Solang man Träume noch leben kann“ unter der Leitung von Christine Öchsner zu Gehör, begleitet von Alexander Graf am Klavier.

Langsam neigte sich mit dem Auftritt des Gesangvereins „Frohsinn“ Buch am Ahorn der Abend dem Ende entgegen. Zu hören waren „Du allein bist für mich richtig“ und „Sing mit mir“, die Viktor Schwarz am Klavier begleitete. Er hatte auch die Chorleitung inne.

Kirchenchor und Gesangverein Ballenberg begeisterte mit „Amazing Grace“ und „An jenem Tag“ unter der Leitung von Hubert Müller. Am Klavier begleitete Christine Öechsner.

In seinem Schlusswort bedankte sich Hubert Heffele bei allen Chören für ihre schönen Vorträge, beim Gesangverein Osterburken, der für die Bewirtung sorgte, sowie bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Den letzten Glanzpunkt setze der von Josef Stahl dirigierte Männerchor der Sängergruppe I mit „Wenn ich einmal der Herrgott wär“ und „Die Globetrotter“. Alle Chöre wurden mit viel Beifall bedacht und saßen im Anschluss noch lange gemütlich beisammen.