Osterburken

Kulturkommode Osterburken Besonderer Film am 17. November

„Ein Dorf sieht schwarz“

Osterburken.Die Kulturkommode zeigt in ihrer Reihe „Der besondere Film“ am Samstag, 17. November, um 20 Uhr im Marc-Aurel-Saal des Römermuseums die Filmkomödie „Ein Dorf sieht schwarz“.

Als frisch diplomierter Arzt hat es der Kongolese Seyolo Zantoko (Marc Zinga) in den siebziger Jahren nicht leicht, in Frankreich einen Job zu bekommen. Mit der Politik in seiner Heimat unzufrieden, beschließt er, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und tritt, auch in Hoffnung auf die französische Staatsbürgerschaft, im nordfranzösischen Dorf Marly-Gomont eine neue Stelle als Landarzt an.

Der Bürgermeister am Ort ist erleichtert: Nach dem langen chronischen Ärztemangel ist die medizinische Versorgung nun endlich gesichert. Seyolos Familie indessen trifft bei Ankunft der Schlag: Seine lebenslustige Ehefrau Anne (Aïssa Maïga) hat am Telefon nur etwas von „Paris“ verstanden, stattdessen kommt sie mit den beiden Kindern Sivi und Kamini in einem grauen Kuhdorf am Ende der Welt an.

Einquartiert wird die Familie dort im heruntergekommenen Gemeindehaus. Im Alltag begegnen ihnen die Dörfler mit Angst und Feindseligkeit. Die Praxis des „Medizinmanns“ meiden sie, vom allerersten Schwarzen im Ort wollen sie sich nicht behandeln lassen.

Seyolo jedoch bemüht sich nach Kräften um die Sympathie der kauzigen Hinterwäldler, während Frau und Kinder auf ihre Weise versuchen, in der Dorfgemeinschaft anzukommen.

Die Filmidee zu dieser liebenswerten Komödie (Regie: Julien Rambaldi) beruht auf realen Begebenheiten: Kamini Zantoko, der Sohn des wahren Seyolo Zantoko, hat mit dem Drehbuch die Geschichte seiner Familie aufgeschrieben.

Karten gibt es an der Abendkasse.