Osterburken

Städtepartnerschaftsverein Hondschoote/Osterburken Rück- und Ausblick im Rahmen der Jahreshauptversammlung / 40-Jahr-Jubiläum 2019

Fahrt in die Partnerstadt war der Höhepunkt

Archivartikel

Osterburken.Die Fahrt in die französische Partnerstadt im Oktober war der Höhepunkt im vergangenen Vereinsjahr des Städtepartnerschaftsvereins Hondschoote/Osterburken.

In der gute besuchten Mitgliederversammlung, die dieser Tage im Römermuseum abgehalten wurde, gab Ralf Egenberger einen Rückblick auf das abwechslungsreiche Programm des Besuchs. Wie angekündigt wurde, wird das 40-jährige Bestehen der Partnerschaft im kommenden Jahr in Hondschoote gefeiert.

Zu der Versammlung begrüßte das Vorstandsduo Ralf Egenberger und Dr. Ernst Seibold zahlreiche Mitglieder und besonders auch stellvertretenden Bürgermeister Thomas Zemmel. Ralf Egenberger gab einen Rückblick auf das Vereinsjahr und vor allem auf die im vergangenen Oktober unternommene Fahrt einer 23-köpfigen Osterburkener Gruppe, darunter Bürgermeister Jürgen Galm, in die Partnerstadt (wir berichteten).

Egenberger erinnerte unter anderem an den offiziellen Empfang im Rathaus von Hondschoote, an die Teilnahme an der feierlichen Einweihung des renovierten dortigen Gemeinschaftsaals, an die Enthüllung einer neuen Tafel zur Erinnerung an Manfred Schmidt, der vor über 40 Jahren den Städtepartnerschaftsgedanken in Osterburken vorbereitet hat, sowie an die Ehrungen verdienter Vertreter örtlicher Vereine, darunter Didier Canler, der einst mit dem Osterburkener Edgar Wagner für sportliche Begegnungen verantwortlich zeichnete.

Wie Egenberger weiter herausstellte, hatten die Gastgeber ein umfangreiches Programm vorbereitet; ein Höhepunkt sei der Besuch der Stadt Aras gewesen, einer der schönsten Städte des Nordens. Am Rande der Besuchstage sei es auch zum Kontakt zwischen der Lehrerin Johanna Despax, die in Hondschoote unterrichtet und deutscher Herkunft ist, und Ingeborg Egenberger gekommen. Ingeborg Egenberger teilte dazu mit, dass es inzwischen weitere Gespräche mit der Schulleitung und der Fachschaft Französisch an der Realschule Osterburken gegeben habe mit dem Ziel, im Jahr 2019 einen projektbezogenen Schüleraustausch zwischen Hondschoote und Osterburken zu organisieren.

Ralf Egenberger berichtete außerdem von einer Praktikantin aus Hondschoote, die im vergangenen April vier Wochen am Ganztagsgymnasium Osterburken weilte. Die Fahrtkosten habe der Städtepartnerschaftsverein übernommen. Dank galt in diesem Zusammenhang Irene Knapp und der Fachschaft Französisch des GTO. Im Januar 2018 habe es eine weitere Anfrage aus Hondschoote bezüglich Praktikums gegeben.

Dr. Ernst Seibold erinnerte in der Versammlung an die Unterzeichnung des sogenannten Élysée-Vertrags vor 55 Jahren. Dieser Freundschaftsvertrag, der 1963 im Élysée-Palast in Paris unterzeichnet wurde, sei ein Meilenstein der Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland. An einigen historischen und aktuellen Beispielen zeigte er die Bedeutung der partnerschaftlichen Beziehung zwischen den beiden Staaten auf.

Über die Finanzen des Partnerschaftsvereins und dessen Einnahmen und Ausgaben informierte Kassenverwalterin Gerhilde Miksch. Kassenprüferin Christel Bauer bescheinigte eine gute Kassenführung. Auf Antrag von stellvertretendem Bürgermeister Thomas Zemmel wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Zemmel dankte in seinem Grußwort auch im Namen von Bürgermeister Galm dem Partnerschaftsverein für seine Arbeit im Sinne der Partnerschaftspflege und zeigte sich erfreut über die Vielfalt der Themen, die vom Vorstand und den Mitglieder im Hinblick auf den Besuch aus Hondschoote Ende April in Angriff genommen worden waren.

Elke Ander stellte den Ablauf des Besuchsprogramms vor.

Wie abschließend in einem Ausblick mitgeteilt wurde, steht im Jahr 2019 das 40-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft an, das in Hondschoote gefeiert wird. Von der Stadtverwaltung und vom Städtepartnerschaftsverein sei schon im vergangenen Jahr Kontakte zum Musikverein aufgenommen worden mit der Bitte, Osterburken im Jubiläumsjahr in Hondschoote zu vertreten.