Osterburken

Spendenübergabe in Osterburken Über den Stadtlauf wurden 1000 Euro für die Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderung gesammelt

Geld kommt der BBO-Freizeit zugute

Osterburken.Ein voller Erfolg war der zehnte Osterburkener Stadtlauf, der Mitte Juni mit einem neuen Teilnehmerrekord über die Bühne ging. Zum Jubiläum hatten sich die Veranstalter rund um das „Reha-Fit Bauland“-Team etwas Besonderes einfallen lassen: Pro Läufer sollte ein Euro an die Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderung Osterburken (BBO) gespendet werden. Mit den 724 Anmeldungen sowie weiteren Spenden kam es gestern zu einer Spendenübergabe in Höhe von 1000 Euro. „Über dieses warmen Regen und die erhaltene Aufmerksamkeit durch den Lauf freuen wir uns sehr“, meinte der glückliche Werner Sabelhaus, Geschäftsführer des BBO-Fördervereins. Das Geld werde für die zweiwöchige Freizeit der Begegnungsstätte verwendet, in der zehn Menschen mit Behinderungen und 13 Betreuer nach Bad Laer fahren.

Auch Jürgen Galm, Vorsitzender des Fördervereins, freute sich über die Spende. „Der Lauf war prädestiniert, um die BBO in das Bewusstsein der Menschen zu rücken und nachhaltig darauf aufmerksam zu machen“, sagt er. Es sei wichtig, solche Aktivitäten wie die Freizeit zu erhalten und anzubieten.

Sybille Heilig und Frank Hemberger von „Reha-Fit Bauland“ waren mehr als zufrieden mit dem Jubiläumsstadtlauf, bei dem die Fränkischen Nachrichten erneut Sponsor waren. „Es ist super gelaufen“, so Heilig, die sich die Rekordteilnehmeranzahl auch damit erklärte, dass in diesem Jahr für die BBO gespendet wurde. „Viele sind auf uns zu gekommen und haben gesagt, dass sie spenden wollen.“ Vielleicht habe sich aber auch der Start- und Zielbereich in der Seedammstraße etabliert, meinte sie. Frank Hemberger sagte, dass für die Spendengelder nicht ohne Grund die BBO ausgewählt wurde. „Wir wollten einen sozialen Verein aus der Region fördern“, machte er klar. Ob der Stadtlauf im nächsten Jahr erneut unter einem gemeinnützigen Stern steht, ließen Heilig und Hemberger noch offen. Der Jubiläumslauf solle etwas besonderes sein, hieß es, und man werde wahrscheinlich mit der Aktion „Herzenssache“ wieder Spendengelder sammeln. ms