Osterburken

Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach Tobias Springer wird zum Diakon geweiht

Gottes Ruf konsequent gefolgt

Archivartikel

Gengenbach/Osterburken.Erzbischof Stephan Burger wird am Sonntag, 17. Juni, um 10 Uhr in der Stadtkirche St. Marien in Gengenbach acht junge Männer zu Diakonen weihen. Einer von ihnen ist Tobias Springer aus der Pfarrei St. Marien in Gengenbach.

Nach seinem Abitur trat er ins Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg ein und nahm sein Theologiestudium auf. Seine Auswärtssemester verbrachte er in Würzburg und sammelte im Praxissemester in der Seelsorgeeinheit Mannheim-Maria Magdalena erste pastorale Erfahrungen, die er in seinem Diakonatsjahr in der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach weiter vertiefen wird.

In der Kindheit hatte der heute 27-Jährige eher wenig Kontakt zur Kirche gehabt, aber nach der Firmung kristallisierte sich für ihn langsam heraus, dass „da ein Ruf war, dem ich folgen musste“. Sein erster Weg führe zu den Ministranten, und bald war ihm klar, dass das etwas Ernsthaftes ist und er sich damit auseinandersetzen muss: „Es wurde immer deutlicher, dass ich Priester werden will – diesem Weg bin ich dann konsequent gefolgt.“

Auf dem Weg zur Priesterweihe

Die Weihe zum Diakon ist für die jungen Männer eine Station auf dem Weg zur Priesterweihe und gilt als vorläufiger Höhepunkt auf dem Berufungs- und Ausbildungsweg der Priesterseminaristen. Seit September 2017 arbeiten sie in einem einjährigen Pastoralpraktikum in einer Seelsorgeeinheit der Erzdiözese Freiburg und bereiten sich intensiv auf ihre Diakonenweihe vor. Das Wort „Diakon“ stammt vom griechischen Verb „diakonein“. Es bedeutet „dienen“ und „fürsorglich helfen“.

Während der Diakonenweihe gibt es eine Reihe besonderer Rituale wie das intensive Gebet im Liegen vor Gott, das ein Ausdruck des tiefen Gottvertrauens der angehenden Diakone ist. pef/Bild: Erzdiözese