Osterburken

Gemeinderat Osterburken Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung waren weitere Punkte auf der umfangreichen Tagesordnung

Gremium stimmte Gebührenerhöhung mehrheitlich zu

Archivartikel

Osterburken.Aus den Rechnungsergebnissen der Vorjahre geht unter Einbeziehung der Kalkulation 2015 hervor, dass die Abwasserbeseitigung der Stadt Osterburken in Summe eine Unterdeckung in Höhe von 60 860 Euro aufweist, die sich auf die Bereiche Kanal, Kläranlage und Niederschlagswasser verteilt, sagte Kämmerer Horst Mechler bei der Erläuterung des nächsten Tagesordnungspunktes. Die letzte Anpassung der Abwassergebühr erfolgte zum 1. September 2015. Die neue Kalkulation ergab, dass die Gebühr je Kubikmeter für Schmutzwasser von bisher 2,20 Euro um drei Cent auf 2,23 Euro angehoben werden soll. Die Niederschlagswassergebühr je Quadratmeter versiegelter Fläche soll sich von 0,26 Euro auf 0,39 Euro erhöhen. Für die Direktlieferung aus Kleinkläranlagen würde die Gebühr 25,25 Euro je Kubikmeter und aus geschlossenen Gruben 2,52 Euro je Kubikmeter betragen. Hier waren bisher 24,48 bzw. 2,44 Euro vorgesehen. Nach einer Diskussion und Nachfrage einzelner Kalkulationspunkte stimmte der Gemeinderat der vorliegenden Gebührenkalkulation mit Erhöhung sowie der Änderung der Abwassersatzung zum 1. Januar 2019 mehrheitlich zu.

„Aus den Jahresabschlüssen der Vorjahre ist in der Wasserversorgung zwischenzeitlich ein Verlustvortrag von 95 930 Euro verblieben“, sagte Mechler beim nächsten Punkt. Hierzu kommt aus dem Rechnungsjahr 2017 nach dem vorliegenden Abschluss ein Verlust von weiteren 33 340 Euro hinzu. Nach dem Bericht der Gemeindeprüfungsanstalt und nach den Festsetzungen zur Genehmigung des Wirtschaftsplanes durch die Rechtsaufsichtsbehörde ist eine Gebührenanpassung geboten. Die letzte Gebührenanpassung erfolgte zum 1. September 2014. Nach der Erläuterung der Kalkulation durch den Kämmerer ist vorgesehen, die Gebühr von 2,70 Euro auf 2,85 Euro anzuheben. In die neue Kalkulation fließt auch die Anpassung der Zählergebühr von derzeit 0,51 auf 0,62 Euro pro Monat mit ein. Diese Zählergebühr wurde seit dem Jahre 1993 nicht mehr überarbeitet. Die Gebühr für Großabnehmer wurde ebenfalls geändert. Mehrheitlich gab das Gremium seine Zustimmung, da die Notwendigkeit der Gebührenanpassung gegeben war. F