Osterburken

Kulturkommode Osterburken „GlasBlasSing“ am 14. April zu Gast in der Alten Schule

Konzert von würzig-herb bis feinperlig

Archivartikel

Osterburken.Die Kulturkommode Osterburken hat am Samstag, 14. April, in der Alten Schule wieder außergewöhnliche Gäste: Die vier Jungs von „GlasBlasSing“ machen Musik, aber so erfrischend anders, dass keine gängige Schublade der Kleinkunst so richtig passen mag.

„GlasBlasSing“ sind zweifellos die Meister des Upcycling, der Umwandlung eines scheinbar nutzlosen Gegenstandes in einen höherwertigen. Dazu brauchen die vier „Vollbiermusiker“ einen Kasten leere Sprudelflaschen, gerne auch PET-Flaschen, und eine Bühne voll anderer pfandwürdiger Getränkebehältnisse.

Daraus entstehen erstaunliche Allround-Instrumente, die wie Schlagzeug, Bass, Gitarre, Flöte oder auch Steeldrum klingen. Die Cokecaster-Flaschengitarre, das Flachmanninoff-Xylophon, die Jelzin-Orgel oder die Wasserspender-Floor-Toms verblüfften noch jedes Publikum. Mit dem Blick für das Besondere im Alltäglichen verwandeln „GlasBlasSing“ den Getränkemarkt zum Konzertsaal, wird die Pulle zur magischen Klangschatulle, mit der sich so einige dahinwelkende Melodien leichthändig generalüberholen lassen. Immer nach dem Motto: Bitte ein Hit.

2002 als Quintett gegründet, bieten David Möhring, Andreas Lubert, Frank Wegner und Jan Lubert auch im aktuellen Programm „Flaschmob“ nun zu viert ihre faszinierende Flaschenmusik, erweitert durch perfekten Satzgesang und äußerst unterhaltsame Performance.

Ihre Konzerte versprechen feinstes Pfandwerk, von würzig-herb bis feinperlig, hochprozentig virtuos und wie immer bei „GlasBlasSing“: Das mit Abstand beste Flaschenmusikprogramm aller Zeiten.