Osterburken

An der Realschule Der ehemalige Rektor Dr. Bruno Völker und sein Nachfolger Tobias Majer verabschiedeten Christel Popp-Völker und Ingeborg Egenberger in den Ruhestand

Mit Freude und Engagement unterrichtet

Archivartikel

Osterburken.In seiner letzten Amtshandlung als Rektor der Realschule Osterburken verabschiedete Dr. Bruno Völker, gemeinsam mit seinem Nachfolger Tobias Majer, im Rahmen einer Lehrerkonferenz Christel Popp-Völker und Ingeborg Egenberger, die beide seit 1983 an der heutigen Realschule unterrichtet haben, in den Ruhestand.

Neuer Lebensabschnitt

Christel Popp-Völker hatte in den vergangenen Jahren ein Freistellungsjahr „angespart“, um am Ende diesen Schuljahres gemeinsam mit ihrem Ehemann, Dr. Bruno Völker, in einen neuen Lebensabschnitt starten zu können.

Über viele Jahre hat sie die Begabtenförderung im Fach Deutsch betreut. Tobias Majer ging in seiner Laudatio auf den schulischen Werdegang der beliebten Kollegin Popp-Völker ein, die bereits ihr 40-Jahr- Dienstjubiläum feiern konnte.

Studiert hat sie in Heidelberg die Fächer Deutsch und katholische Religionslehre. Auf das Referendariat in Sinsheim folgte die erste Stelle in Mühlacker.

Ihr schulischer Weg führte dann von Osterburken über Hardheim wieder nach Osterburken zurück, wo sie ab 1992 das schulische Leben in der Realschule maßgeblich mitgeprägt hat.

Popp-Völker beteiligte sich an zwei Forschungsprojekten und gab ihren großen Erfahrungsschatz an Referendare und Praktikanten weiter. Sowohl von den Schülern als auch von deren Eltern wurde sie sehr geschätzt. Die „hochverdiente Pädagogin“ habe auch im im Kollegium höchsten Respekt und großes Vertrauen genossen. Majer dankte ihr für ihr großes Engagement und bat sie, der RSO auch weiterhin eng verbunden zu bleiben.

Realschulrektor Dr. Bruno Völker verabschiedete mit „etwas Wehmut“ seine langjährige Kollegin Ingeborg Egenberger aus einem langen Schuldienst in den wohlverdienten Ruhestand. Egenberger sei eine Frau der ersten Stunde dieser Schule gewesen ist, denn als 1983 – nach zwangsweiser Trennung von Gymnasium und Realschule – die eigenständige Realschule ins Leben gerufen wurde, war sie ein Teil des neuformierten Kollegiums.

Wie Popp-Völker konnte auch Egenberger bereits ihr 40-Jahr- Dienstjubiläum feiern. Als Fachlehrerin in Deutsch hat sie viele Schüler erfolgreich durch die Abschlussprüfung geführt, zu ihnen immer ein besonderes Verhältnis gepflegt und sich bedingungslos für die Belange der ihr anvertrauten Schüler eingesetzt. Mit großem Sachverstand habe sie viele Schüler im Kunstunterricht zu dem einen oder anderen „kreativen Höhenflug“ verholfen. Nicht unerwähnt blieb auch Egenbergers jahrzehntelange Arbeit als Beratungslehrerin.

Ingeborg Egenberger habe die Schule in vielfältiger Weise mitgestaltet und die Atmosphäre in vielerlei Hinsicht mitgeprägte. Persön-lich und auch im Namen der Schulgemeinde wünschte Rektor Dr. Völker ihr für den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt alles Gute, Lebensfreude und Zufriedenheit.

Mit bewegten Worten verabschiedete sich Christel Popp-Völker von einem tollen Kollegengremium. Mit viel Freude und Engagement habe sie bis zum Schluss ihre Arbeit an der RSO sehr gerne gemacht. Der Gedanke, dass sie jetzt nicht mehr an der Schule unterrichten könne, falle ihr besonders schwer und es schmerze auch, dass sie jetzt nicht mehr Teil eines so tollen Kollegiums sein könne. Sie bedankte sich für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die nicht besser hätte sein können.

Wie Ingeborg Egenberger erklärte, schaue sie gerne auf die schöne Zeit zurück, die sie an der Realschule verbracht habe. Sie ist 1980 an die Ganztagsschule gekommen. Nach der Trennung des Realschulzuges 1983, der mit einem riesigen Wandel in der Schullandschaft einherging, unterrichtete sie insgesamt 38 Jahre an der RSO. „Es wurde nie langweilig“, sagte sie. Der Abschied aus der Schule falle ihr sehr schwer.

Überraschungen für die beiden beliebten Kolleginnen hatte der Lehrerchor parat, der die Verabschiedung umrahmte. Auch die Kollegen der Deutsch- und Kunstfachschaft verabschiedeten sich mit persönlichen Worten von ihren geschätzten Kolleginnen. F