Osterburken

Feierstunde in der Römerstadt Vorbildlicher Bauhofmitarbeiter wurde in Osterburken in den Ruhestand verabschiedet

„Nichts ist Heinrich Schleicher zu viel gewesen“

Osterburken.Mit einer Feierstunde im Beisein seiner ehemaligen Arbeitskollegen, der beiden Ortsvorsteher Jürgen Breitinger (Schlierstadt) und Werner Geiger (Bofsheim), Hauptamtsleiterin Elke Ander und Bauamtsleiter Matthias Steinmacher wurde der seitherige Mitarbeiter im städtischen Bauhof, Heinrich Schleicher, in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Sowohl Bürgermeister Jürgen Galm, als auch Hans Meinhardt vom Personalrat würdigten in ihren Anspra-chen die stets vorbildliche Arbeit eines überaus geschätzten Kollegen.

Wie Bürgermeister Galm in seiner Laudatio sagte, war Schleicher insgesamt rund zwölf Jahre für die Stadt tätig, bei der er im August 2006 seine Arbeit begonnen hatte. In all den Jahren seiner Beschäftigung habe er die ihm angetragenen Aufgaben und Arbeiten umsichtig und verantwortungsvoll erledigt. „Auf ihn war jederzeit Verlass“, sagte Galm.

Heinrich Schleicher war in Bereichen eingesetzt, mit einer besonderen Außenwirkung wie im Bereich Bahnhof, der Unterführung, im Römerkastell, der Pflege des Baulandhallenplatzes mit Glascontainer und nicht zu vergessen war der Winterdienst. Überall an diesen Plätzen habe Schleicher dafür gesorgt, dass alles gut aussieht, Mäharbeiten verrichtet, Hecken geschnitten und Pflegarbeiten erledigt und somit für eine besondere Pflege und Sauberkeit gesorgt.

Pensionär Schleicher sei ruhig, hilfsbereit und trotz aller auch nicht so schönen Arbeit immer auch ein Stück weit zufrieden gewesen. Kollegen sagten über ihn, er sei ein Mensch mit froher Natur und Humor. Er vereinigte insgesamt viele Attribute, die von seinem Arbeitgeber geschätzt wurden, denn er habe, so der Bürgermeister, immer das städtische Eigentum und Wohl im Auge gehabt. So sei diese Abschiedsfeier ein willkommener und auch geeigneter Anlass, den persönlichen Dank des Bürgermeisters und der Stadt für sein Engagement am seitherigen Arbeitsplatz entgegen zu nehmen. „So erfreulich für ihn persönlich auch der bevorstehende Ruhestand sein mag, so ist doch jede Verabschiedung eines erfahrenen Mitarbeiters für die Stadt, sowie für die Kollegen ein Verlust“, betonte Galm. Mit Heinrich Schleicher gehe ein wertvoller Teil an Berufserfahrung und Sachverstand in den Ruhestand, der nicht so einfach zu ersetzen sei. Bürgermeister Galm bedankte sich nochmals für Schleichers vorbildliche Arbeit, seine Treue und Kollegialität.

Wie er weiter betonte, habe er nunmehr sein Ziel erreicht und könne seine neue Freiheit genießen in dem Bewusstsein, seine Pflicht gegenüber der Stadt und seinen Bürgern getan zu haben. Galm wünschte einen beschwerdearmen gesunden neuen Lebensabschnitt und überreichte zum Abschied ein Präsent der Stadt und für seine Ehefrau Lydia ein Blumengebinde. Hans Meinhard, Vorarbeiter beim städtischen Bauhof, verabschiedete sich von seinem geschätzten Kollegen mit den Worten: „Die gemeinsame Zusammenarbeit hat einfach Spaß gemacht.“ Was man bei ihm als ehemaligem Kollegen im Besonderen schätzte, sei seine besondere Art gewesen, seine Menschlichkeit, sein Zuvorkommen, seine stete Pünktlichkeit und auch die Bereitschaft, jede Arbeit anzunehmen, denn nichts sei ihm zu viel gewesen. Seine ehemaligen Kollegen konnten viel von ihm lernen. Bemerkenswert sei auch gewesen, dass er in seinem zwölfjährigen Berufsleben bei der Stadt nur eine Woche krankheitsbedingt fehlte, sagte Meinhard, der ihn im Namen seiner ehemaligen Kollegen mit guten Wünschen in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedete. Er möge noch lange seinen Ruhestand bei guter Gesundheit genießen. Mit einem gemeinsamen Essen im Gasthaus „Schwanen“ endete die Feier. F