Osterburken

Diakon im Bauland Erste Eindrücke in der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach / Gottesdienst am 12. Mai in Freiburg

Priesterweihe von Tobias Springer

Archivartikel

„Wir haben die Liebe Gottes geglaubt“ lautet der Primizspruch von Tobias Springer, der am 12. Mai um 14.30 Uhr im Freiburger Münster zum Priester geweiht wird.

Osterburken/Freiburg. „Ich vertraue darauf, dass Gott es gut mit mir meint, und wenn er ruft, hat er seinen Plan mit mir“, sagt Tobias Springer aus der Pfarrei St. Marien in Gengenbach.

Zusammen mit fünf weiteren jungen Männern wird er am Sonntag, 12. Mai, um 14.30 Uhr im Freiburger Münster von Erzbischof Stephan Burger zum Priester geweiht. Der Gottesdienst wird live im Internet unter www.ebfr.de sowie im youtube-Kanal der Erzdiözese unter www.youtube.com/erzbistumfreiburg übertragen.

In der Jugend hatte Tobias Springer wenig Kontakt zur Kirche. Bei der Vorbereitung auf seine Firmung bildete sich für ihn jedoch langsam heraus, dass „da ein Ruf war, dem ich folgen musste“. Er versuchte, dies in Gesprächen einzuordnen und engagierte sich nach der Firmung als Ministrant.

Seine Berufung konkretisierte sich für ihn in dieser Zeit: „Es wurde mir immer deutlicher, dass ich Priester werden will – diesem Weg bin ich dann konsequent gefolgt.“

Nach dem Abitur trat er ins Priesterseminar Collegium Borromaeum in Freiburg ein und nahm ein Theologiestudium auf. Seine Auswärtssemester verbrachte er in Würzburg. Er sammelte im Praxissemester in der Seelsorgeeinheit Maria Magdalena Mannheim und in seinem Diakonatsjahr in der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach erste Einblicke in die Seelsorge vor Ort.

„Ich kann nicht für mich allein glauben, ich glaube in der Gemeinschaft der Kirche“, sagt der 27-jährige und unterstreicht dies auch mit seinem Primizspruch: „Wir haben die Liebe Gottes geglaubt“ (1 Joh 4,16).

Zu Beginn der Weiheliturgie werden die Kandidaten vorgestellt. Sie richten ihre Bitte an den Bischof, die Weihe zu spenden. Nach dem Wortgottesdienst bekunden die Kandidaten vor der Gemeinde ihre Bereitschaft zur Übernahme dieses geistlichen Amtes und versprechen dem Bischof und seinen Nachfolgern Ehrfurcht und Gehorsam.

Anschließend leitet die Allerheiligenlitanei, das Gebet der Gemeinde, zur eigentlichen Weihe über: Der Erzbischof und nach ihm die weiteren bei der Weihe anwesenden Priester legen den Kandidaten in Stille die Hände auf.

Nach dem anschließenden Weihegebet des Bischofs folgen die sogenannten ausdeutenden Riten: das Bekleiden mit dem Messgewand, die Salbung der Hände mit Chrisam, das Überreichen von Kelch und Hostienschale für die Feier der Eucharistie sowie der Friedensgruß. Danach werden die neugeweihten Priester zusammen mit dem Erzbischof die Eucharistie feiern.