Osterburken

Im Stadtgarten Open-Air-Gottesdienst wegen Starkregen verlegt / Markus Gehrig als neues Mitglied ins Gemeindeteam aufgenommen

Schnelles Umorganisieren beim Gottesdienst war gefragt

Archivartikel

Osterburken.Der vergangene Samstag hatte es wettermäßig in sich. Dies betraf auch die katholische Kirchengemeinde St. Kilian in Osterburken.

Nach tagelangem Sonnenschein und warmen Temperaturen, die die Planung eines „Open-Air-Gottesdienstes“ im Stadtgarten in Osterburken reifen ließen, ganz wie im vergangenen Jahr, musste schnell und unkompliziert „aus dem Stand“ umorganisiert werden:

Die Tische und Bänke standen schon aufgereiht im Grünen, als sich die Wolken verdunkelten und ein nicht enden wollender Starkregen niederging.

So kam es zum sogenannten „Plan B“: Ausweichquartier in der angrenzenden Kilianskapelle, die wie erwartet, bis auf den letzten Platz gefüllt und natürlich in die Planung auch ersatzweise einbezogen war.

Mitglieder des Gemeindeteams hatten den Gottesdienst vorbereitet und unter das Thema „Gemeinschaft“ gestellt, wie Pfarrer Drathschmidt und die Sprecher des Gemeindeteams gleich zu Beginn des Gottesdienstes erklärten. Schon beim Betreten des Gotteshauses wurden Puzzle-Papierstreifen an einige Besucher verteilt, die nach der Begrüßung mit Schmunzeln und mit einiger Hilfe der „Eingeweihten“ an eine Pinnwand geheftet wurden und allen den richtigen Themenweg aufzeigten. Die Gemeinschaft wurde noch mit einem weiteren Zeichen „dokumentiert“: Jeder Besucher fand an seinem Platz ein einfaches Stück Kordel, das mit dem seines Nachbarn oder Vordermanns verknüpft ein großes Netz ergab. Schmunzelnd wurde geknotet und siehe da, das Netz reichte alsdann – nein nicht bis zum Himmel empor, sondern bis zu Empore. Die Gemeinschaft war verdeutlicht. Pfarrer Drathschmidt nahm die Feierlichkeit auch zum Anlass, die Gemeinschaft und die Wichtigkeit des Gemeindeteams zu erwähnen: Auch dort seien die Mitglieder in einer Gemeinschaft verbunden. Er konnte dazu ein neues Mitglied offiziell begrüßen und die entsprechende Urkunde aushändigen: Markus Gehrig, der sich schon lange Zeit in die Kirchenarbeit einbinden ließ, wurde freudig von den Anwesenden begrüßt. Er trug auch die zum Thema passende Geschichte „Vom Faden“ vor. Gleichzeitig, wie Pfarrer Drathschmidt erklärte, seien natürlich weitere neue Mitlieder jederzeit herzlich willkommen.

Da der Regen nicht nachließ, blieb man nach dem Gottesdienst in der Kilianskapelle und genoss dort die Gemeinschaft, die auch, wie erfahren, gemütlich sein konnte. Schnell waren nämlich Tische und Bänke in den Kapellenraum „integriert“ und heiße Würstchen, Brötchen und Getränke wurden angeboten. Rege Gespräche und Lachen zeigten die gelebte Gemeinschaft noch eine lange Zeit. Dieter Linhart