Osterburken

Besinnlicher Flurgang

Wegkreuze und ihre religiösen Spuren

Osterburken.Eine stattliche Anzahl interessierter Frauen folgte der Einladung der Frauengemeinschaft Osterburken zu einem erneuten besinnlichen Flurgang. Der Ausgangspunkt mit Station war die „Ölbergkapelle“ am Eber.

Nach der Begrüßung durch Edith Link informierte Karin Olliges-Heidl über die historischen Daten der Kapelle. Die Frauen hatten die Möglichkeit, das Ölbergrelief im Innern zu besichtigen. Das Relief stammt aus der Bildhauerwerkstatt Fleck aus Tauberbischofsheim. Der Ölberg war für Jesus der Berg der Entscheidungen.

Edith Link verwies in ihrer Besinnung darauf, dass Gottes Wille geschehe und nicht des Menschen Wille, indem ein Engel Jesus diese Botschaft in Form eines Kelches überbrachte. Nach dem gemeinsam gesprochenen „Vater unser“ und einem Liedruf wanderte die Gruppe zur nächsten Station.

Früher regelmäßig zum Josefsbild

Im Distrikt „Barnholz“ an sich kreuzenden Wald- und Wanderwegen, befindet sich das „Josefsbild“. Diese Statue ist dem „Zimmermann mit dem großen Herzen“ gewidmet.

Der Heilige Josef gilt als mutiger und fürsorglicher Familienvater. Er ist Schutzpatron sozialer Einrichtungen und wird in besonderer Weise am „Josefstag“ verehrt. Durch das Wissen der zuhörenden Frauen wurde deutlich, dass in früheren Zeiten und in regelmäßigen Abständen Flurgänge zum „Josefsbild“ durchgeführt wurden.

Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein auf dem Gelände des Ganztagsgymnasiums. Hier wurden die begonnenen Gespräche, Fragen und Eindrücke weitergeführt. Die Frauen dankten der Frauengemeinschaft für die Organisation und Durchführung dieses besonderen Flurgangs.