Osterburken

Realschule Osterburken Bildungspartnerschaft mit der Sparkasse Neckartal-Odenwald unterzeichnet

„Win-Win-Situation“ für beide Seiten

Osterburken.Seit Jahren pflegt die Realschule Osterburken im Rahmen der Berufsorientierung einen engen Kontakt zur Sparkasse Neckartal-Odenwald, die jetzt beide ihre Zusammenarbeit nun offiziell durch die Vereinbarung einer Bildungspartnerschaft besiegelten. Rektor Dr. Bruno Völker und Sparkassendirektor Martin Graser unterzeichneten im Beisein von Konrektor Tobias Majer, Regionaldirektor Ulrich Herr-mann, Personalreferentin Gabriele Schölch sowie den Beauftragten für die Berufsorientierung an Realschulen (BORS) Björn Schmidt gemeinsam den Kooperationsvertrag.

Jede Schule ein Partnerunternehmen – das ist das erklärte Ziel der Landesregierung Baden-Württemberg, betonte Dr. Völker. Allgemeinbildende weiterführende Schulen im Land sollen eine längerfristig angelegte Bildungspartnerschaft mit einem oder mehreren Unternehmen aufbauen und pflegen.

Weg ins Berufsleben erleichtern

Durch die im Rahmen einer Bildungspartnerschaft vereinbarten Maßnahmen soll vorrangig der Übergang von der Schule in das Berufsleben erleichtert werden. Eine Bildungspartnerschaft sei eine auf Dauer ausgelegte Kooperation, die durch intensiven Austausch und entsprechende Angebote der Bildungspartner gelebt werde. Die Kooperationspartner treffen sich dafür regelmäßig, um über Ziele und geeignete Maßnahmen zu sprechen.

Realschulrektor Dr. Bruno Völker bedankte sich für die bereits bestehende Zusammenarbeit mit der Sparkasse. So seien der eine oder andere kleine oder große Wunsch bereits mit Hilfe dieser Partnerschaft in Erfüllung gegangen.

Andererseits habe man natürlich vorrangig den Bildungsauftrag der Realschule im Blick, der unter anderem auch vorsehe, den Schülern wirtschaftliche Zusammenhänge transparent zu machen. Dafür sei es unerlässlich, außerschulische Partner als Experten mit ins Boot zu holen. Da die Wirtschaft ebenfalls daran interessiert sei, auf entsprechend gebildete Nachwuchskräfte zurückgreifen zu können, ergäben sich dabei gewollte Schnittmengen, die mit der nun besiegelten Bildungspartnerschaft eine „Win-Win-Situation“ für beide Seiten darstelle.

Sparkassendirektor Martin Graser unterstrich: „Eine Bildungspartnerschaft ist auch ein Gewinn für die Sparkasse – wir suchen motivierte und leistungsbereite Auszubildende in der Zukunft. Durch einen guten Kontakt zur Sparkasse finden interessierte Bewerber ihren Weg zu uns. Praktika überzeugten schon viele Berufsanfänger, sich für eine Ausbildung bei der Sparkasse zu entscheiden“. Diese seien heiß begehrt, denn die Schüler erleben eine Woche lang den Berufsalltag. Betriebsbesichtigungen, Ausbildungsmessen und Jobbörsen ergänzen den Blick hinter die Kulissen.

„Wir unterstützen die Schulen sehr gerne und bieten mittlerweile viele Praxisthemen an“, sagte Sparkassendirektor Martin Graser. Die Resonanz bei den Schulen und Schülern sei immer sehr positiv. Man lege einen sehr großen Wert darauf, dass die Schüler „einen echten Mehrwert durch eine hohe Praxisorientierung und aktive Einbindung erhalten“, bestätigten auch Regionaldirektor Ulrich Herrmann und Gabriele Schölch, Referentin Personalentwicklung und Betreuerin der Bildungspartner. F