Osterburken

Neue Zufahrt eingeweiht Straße vom RIO auf die L 515 seit gestern befahrbar / Sicherheitsmaßnahmen getroffen

„Wo Verkehr ist, ist auch Leben“

Archivartikel

Für 420 000 Euro ist auf der L 515 eine zweite Zu- und Ausfahrt zum Regionalen Industriepark Osterburken entstanden.

Osterburken. Weiter vorwärts geht es im Regionalen Industriepark Osterburken (RIO): Seit gestern ist die zweite Zu- und Ausfahrt an der L 515 offiziell für den Verkehr freigegeben. Bürgermeister Jürgen Galm eröffnete zusammen mit dem Adelsheimer Gemeindeoberhaupt Klaus Gramlich, Rosenbergs Bürgermeister Gerhard Baar sowie den Vertretern der beteiligten Baufirmen und Behörden die Straße.

Das Projekt mit einer Ausbaufläche von 255 Metern kostete insgesamt 420 000 Euro und war laut Galm „dringend notwendig.“ „Die Situation im RIO war in letzter Zeit nicht optimal. Durch diese zweite Ausfahrt erhoffen wir uns eine erhebliche Entlastung des Verkehrs im Industriepark“, erklärte er im Beisein der Projektpartner.

Zunahme erwartet

Am Beispiel der Firma Rüdinger, welche vor kurzem ihre sechste Lagerhalle am RIO-Standort fertiggestellt hat, werde deutlich, wie wichtig diese Straße sei. Dadurch sei noch mehr Verkehr zu erwarten, und das sei auch gut so. „Wo Verkehr ist, ist auch Leben“, so Galm.

An die Sicherheit wurde auf der L 515, an der sich die Zu- und Ausfahrt befindet, auch gedacht. Eine Abbiegespur für die Fahrzeuge, die aus Osterburken kommen und in den RIO fahren möchten, soll die Zufahrt erleichtern, ohne dass der Durchfluss des Verkehrs aufgehalten wird. In diesem Bereich wird das Tempolimit auf eine Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern begrenzt. Das sollte ausreichen, ist sich Galm sicher, immerhin sei der Bereich gut einsehbar.

Keine Förderung erhalten

Der Bürgermeister meint: „Das ist gut angelegtes Geld.“ Er betonte jedoch, dass die Kosten die RIO-Gemeinden Osterburken, Adelsheim, Ravenstein, Rosenberg und Seckach gemeinsam tragen müssten, da keine finanzielle Förderung bewilligt wurde.

Galm dankte den Vertretern der beteiligten Firmen Anton Bokmeier und Ingenieurbüro Sack und Partner, den Verantwortlichen des Straßendienstes des Landratsamtes und der Straßenbauverwaltung des Regierungspräsidiums Karlsruhe für die schnelle Fertigstellung des Projektes.

Der Bau der Straße wurde Ende Mai gestartet.