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Ein Skischuh, der nicht drückt? Jetzt ist es möglich.

Modernste Technik: Intersport MuM in Lauda-Königshofen sorgt mit neuestem 3D-Scanner für tolles Tragegefühl.

Skifahren macht ja so viel Spaß, wenn da nur nicht die blöden Skischuhe wären. Mal drücken sie, mal scheuern sie, sind klobig und alles andere als bequem. Nach spätestens zwei Stunden möchte man sie sich von den Füßen reißen. Und der Spaß auf der Piste ist dahin.

„Etwa 90 Prozent aller Skifahrer haben Schuhe in der falschen Größe an“, weiß Geschäftsführer Mathias Strambace vom Sporthaus MuM in Lauda-Königshofen. In der Regel seien die Schuhe zu groß, berichtet er und weiß von regelrechten „Sockenorgien“ im Skischuh – also mehrere Socken übereinander gezogen, nur damit der Schuh nicht drückt. Auch kennt er die Scheu der Kunden vor dem Kauf eines neuen Skischuhs, „weil der alte so schön paßt“, zitiert Strambace die Kunden und zeigt mit den Händen die Anführungszeichen. Oft sind die Schuhe einfach viel zu locker. Damit gehen der notwendige Halt und die Sicherheit verloren. Zudem ist der Kraftaufwand höher als eigentlich notwendig. Aber aus Angst vor drückenden Skistiefeln bleiben viele Skifahrer bei ihren zu großen Modellen.

Alle Werte werden erfasst

Doch das muss nicht sein. Mit dem „Schuh Coach 3D“ gehören nicht passende Skischuhe der Vergangenheit an. Der „Schuh Coach“ ist ein Scanner, der im 3D-Verfahren alle wichtigen Werte erfasst und verarbeitet. Spezielle Druckmessplatten ermitteln, wie sich der Druck auf den Fuß verteilt und erkennen anatomische Merkmale des Fußes.

Die Scanneranalyse dauert etwa eine Minute. Dann liegen alle Daten in einer 3D-Grafik vor. Die integrierte Datenbank führt am Ende einer ausführlichen Analyse alle in Frage kommenden und vor allem vorrätigen Skischuhe auf. „Wir bauen dann aus den Komponenten Schuh-Modell, Sohle, Socken oder geschäumter Innenschuh genau den passenden Skischuh für den Kunden“, erklärt Strambace das Vorgehen. Ein perfekt sitzender Schuh sorgt nicht nur für mehr Sicherheit, sondern am Ende vor allem auch für wesentlich mehr Spaß an diesem Sport, lautet die Devise bei Intersport MuM in Königshofen. Der Einsatz des 3-D-Scanners ist im Landkreis bisher einzigartig und, wie Strambace versichert, sogar kostenlos.

Wo der Schuh drückt

Auch auf die Anpassung des Schuhs entfallen keine Kosten. Eine Bedingung allerdings wird gestellt: Die alten Skischuh sollten mitgebracht werden. Dem geschulten Personal reicht in der Regel oft ein Blick, um zu erkennen, „wo der Schuh drückt“. „Sollen es keine neuen Skischuhe werden, können wir auch passende Sohlen hineinformen“, sagt Strambace.

Dass nach dem ersten Einsatz auf der Piste eventuell notwendige Nacharbeiten übernommen werden, sieht Intersport MuM in Lauda-Königshofen als selbstverständlich an. Rundumzufriedenheit wird in diesem Unternehmen groß geschrieben. „Wir arbeiten solange an dem Schuh, bis er perfekt paßt“, sagt Berthold Eisenhauer. Der Mitarbeiter ist nicht nur auf die neue 3D-Technik geschult, sondern zusätzlich für die Bearbeitung der Schuhe zuständig. Auch er ist von dem „Schuh Coach“ der neuesten Generation begeistert. Übrigens wird der Service auch für Wander- und Runningschuhe angeboten.

Für Kunden, die auf die Anpassung ihrer Schuhe warten wollen, hat sich das Sporthaus etwas besonderes einfallen lassen. So lädt die kleine Holzhütte mitten im Geschäft zum Après-Ski ein.