Ravenstein

Abteilungswehr Unterwittstadt Rückblick / Mehr Mitglieder

Übungsbeteiligung leider nur mäßig

Archivartikel

Unterwittstadt.Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Aktiven der Feuerwehrabteilung Unterwittstadt. Nach der Begrüßung durch Kommandant Markus Gramling wurde den verstorbenen Mitgliedern gedacht. Besonders erwähnt wurde der langjährige Kommandant und Ehrenkommandant Alois Deißler.

Im Tätigkeitsbericht wurden durch Schriftführer Johannes Gehrig die Einsätze und Aktivitäten im abgelaufenen Jahr vorgetragen. Die Wehr hatte sieben Einsätze, darunter war ein Ernstfall: der Brand auf dem Gelände der Firma Zürn. Weitere Einsätze waren die Absicherung von öffentlichen Veranstaltungen wie Maibaumstellen und Laternenumzug sowie gemeinsame Übungen mit der Abteilung Ballenberg und der Gesamtwehr Ravenstein. Gut besucht waren die traditionellen Besentage im Alois-Deißler-Keller.

Tobias Weber erstattete den Kassenbericht. Die Unterlagen wurden von Michael Specht und Matthias Ehrenfried geprüft. Es gab keine Beanstandungen. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Kommandant Markus Gramling ging vor allem auf die Ausbildung der Wehrmitglieder ein. Ziel sollte es sein, dass im nächsten Jahr alle Neumitglieder die Grundausbildung forcieren. Zudem wolle man gemeinsame Übungen mit der Ballenberger Abteilung vorantreiben. Vor allem die jungen Mitglieder sollen dadurch einen Einblick in die Handhabung des neuen Ballenberger Feuerwehrfahrzeuges erlangen.

Tobias Volk ging in seinem Grußwort auf die Situation der Gesamtwehr ein. 2017 gab es einen erfreulichen Rückgang der Einsätze zu verzeichnen.

Die Mitgliederzahl sei erneut gestiegen, so dass nun fast jeder sechste Einwohner Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr ist. Negativ sei allerdings die mäßige Übungsbeteiligung. Als ein wichtiges Ziel für 2018 wurde die Einrichtung eines Zentrallagers genannt.

Ortsvorsteher Pfeiffer sprach den Dank auch im Namen der Stadt Ravenstein aus. Gerade das Hochwasser im Januar habe gezeigt, wie wichtig eine gut funktionierende und einsatzbereite Wehr ist. Durch das schnelle Eingreifen konnte Schlimmeres verhindert werden.

Beim „Wünsche und Anträge“ einigte man sich auf die Durchführung eines internen Grillfestes am Spielplatz. Bemängelt wurde die lange Wartezeit auf die Einsatzkleidung der Neumitglieder. F