Ravenstein

Ballenberger Ortschaftsrat tagte Im Rahmen der jüngsten Sitzung wurden Blutspender geehrt

Unterstand an Bushaltestelle soll neu gestaltet werden

Archivartikel

Ballenberg.Bei seiner jüngsten öffentlichen Sitzung im Bürgerhaus arbeitete der Ortschaftsrat eine umfangreiche Tagesordnung ab. In deren Mittelpunkt standen nach der Begrüßung durch Ortsvorsteher Clemens Walz Informationen zum beschlossenen Haushalt der Stadt Ravenstein, die Um- und Neugestaltung des Unterstandes an der Bushaltestelle in Richtung Erlenbach sowie die Ehrung der Blutspender.

Nach dem Beschluss des Gremiums wurde als neuer, zusätzlicher Punkt ein Bauantrag zum Umbau eines Wohnhauses im Stadtteil Bal-lenberg aufgenommen.

Nachdem es beim ersten Punkt, „Bürgerfragen“, keine Wortmeldungen gab, informierte Ortsvorsteher Walz im nächsten Punkt darüber, dass der Haushalt der Stadt in der letzten Sitzung beschlossen wurde und noch von der Rechtsaufsichtsbehörde des Landkreises genehmigt werden muss.

Der Ortschaftsrat hatte mehrere Themen in das Planwerk eingestellt. Genehmigt wurde unter anderem die Erneuerung der Fenster im alten Rathaus. Und auch im Bürgerhaus müssen teilweise die Fenster neu gestrichen werden.

Weitere Punkte waren die Sanierung des Friedhofes mit Anlegen eines neuen Weges sowie Urnengräbern und Renovierungsarbeiten an der Friedhofskapelle.

Die Sanierung der Brücke in der König-Albrecht Straße wurde im vergangenen Jahr aus Kostengründen zurückgestellt, eine neue Ausschreibung der Arbeiten soll aber in diesem Jahr erfolgen.

Ein Thema sei auch die Gestaltung des Platzes vor der Zehntscheune. Zudem soll das ehemalige Feuerwehrgerätehaus verkauft werden.

Der Hochwasserschutz wurde „hinten angestellt“ und ist nicht vor dem Jahr 2021 geplant. Diese Maßnahme sollte aber, so Walz, beschleunigt werden. Die im Haushalt genehmigten Maßnahmen können nun angegangen werden. Teils erfolgt eine Ausschreibung, teils werden diese auch in Eigenarbeit des Ortschaftsrates und freiwilliger Helfer durchgeführt.

Zum 150-jährigen Bestehen der Volksbank Krautheim stiftete diese dem Stadtteil Ballenberg eine Ruhebank. Diese soll an einem „guten Standort“ im Gewann „Käppele“ aufgestellt werden.

Die Um- und Neugestaltung des Unterstandes an der Bushaltestelle in Richtung Erlenbach war weiterer Beratungspunkt. Der seitherige Unterstand musste entfernt werden, da an dem Privatgebäude, an dem er angebaut war, die Außenwand isoliert wurde. Der Rat sah es als erforderlich an, diesen nicht mehr mit großem Kostenaufwand umzubauen, sondern durch einen neuen in Metall- und Glasausführung zu ersetzen. Die Ausführung wurde festgelegt und der Beschluss erfolgte einstimmig.

Der neu vorgelegte Bauantrag, in dem der Bauherr das Dachgeschoss zu zusätzlichem Wohnraum ausbauen möchte, wurde einstimmig genehmigt.

Unter dem Punkt „Informationen/Anfragen“ aus dem Ortschaftsrat informierte Walz darüber, dass das ehemalige Feuerwehrgerätehaus zum Verkauf ansteht.

Zur Einwohnerstatistik sagte Walz, dass Ravenstein Ende 2017 insgesamt 2886 Einwohner hatte, wobei auf den Stadtteil Ballenberg 412 entfielen. Eine Zahl, die erfreulich konstant geblieben ist.

Grüngutplatz ein Thema

Ein weiteres Thema war der derzeit in der Stadt Ravenstein fehlende Grüngutplatz. Die Bevölkerung muss die Ablieferung von Grüngut auf dem Platz in Rosenberg vornehmen, was der Ortschaftsrat auf Dauer nicht gut findet. Er bat die Verwaltung der Stadt, an einer einvernehmlichen Lösung der Problematik zu arbeiten, denn auch Ravenstein brauche einen solchen Platz.

Im September findet wieder der alljährliche „Tag des offenen Denkmals“ statt. Der Ortschaftsrat fand die von Gemeinderat Thomas Hornung vorgeschlagene Idee gut, dass man an diesem Tag die neu ausgebaute Zehntscheune, ein historisches Gebäude, vorstellen könnte.

Zum Ende der Versammlung wurden für zehnmaliges Blutspenden Angelika Poppel, Sabine Adelmann, Ralf Strasswiemer und Claudia Schenkel geehrt, für 25-maliges Daniel Strasswiemer und für 50-maliges Blutspenden Doris Lang. Ortsvorsteher Walz dankte ihnen für ihren Einsatz und bat sie, auch künftig an diesen Aktionen teilzunehmen. F