Ravenstein

Ferienprogramm in Ravenstein Bürgermeister a.D. Horst Weber stellte den Kindern die Energiepflanze „Silphie“ vor

Viel gelernt bei der Wanderung an der Kreisgrenze

Archivartikel

Unterwittstadt.Mit einer Wanderung die Heimat und die Natur kennenlernen stand im Mittelpunkt des Ferienprogramms des CDU-Stadtverbands Ravenstein. Am Freitagvormittag trafen sich die Teilnehmer am Sportheim in Oberwittstadt.

Von hier aus wurde, unter der Leitung von Horst Weber, Bürgermeister a.D., an der Kreisgrenze zum Main-Tauber und Hohelohekreis gewandert. Die Wanderung führte zunächst am Staudamm in Oberwittstadt vorbei.

Weber erklärte den Sinn und die Funktion dieses Staudamms. Es ging weiter zum Gemeindewald „Bürtlich“, in dem der Exkursionsleiter die verschiedenen Waldbaumarten erklärte. Dieser Standort hier, sei einer der besten Buchenstandorte im Neckar-Odenwald-Kreis, erklärte Weber. Nach Verlassen des Waldes erreichte die Wandergruppe die Gemarkungsgrenze Schillingstadt/Schwabhausen und begab sich in Richtung Schollhof. Über das dortige Waldgebiet „Kreuzle“ und über den Gemeindeverbindungsweg Oberwittstadt-Windischbuch wurde der Punkt erreicht, an dem die drei Landkreise Hohenlohe, Neckar-Odenwald und Main-Tauber-Kreis angrenzen.

An dieser Stelle erinnert ein Hinweisschild daran, dass seit 2009 die drei Landkreise die Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (HOT) bilden.

Am 20. Mai 2014 wurden durch die Landräte Dr. Matthias Neth, Dr. Achim Brötel und Reinhard Frank eine Parzelle mit der Energiepflanze „Durchwachsene Silphie“ eingepflanzt, teilte Weber mit. Aus dieser Pflanze könne man Energie gewinnen. Sie stamme ursprünglich aus Nordamerika und sei ein Korbblütler, ähnlich wie die Sonnenblume. Im Jungstadium bildet diese mehrjährige Staude eine Blattrosette aus. Im darauffolgenden Frühjahr beginne das Höhenwachstum von bis zu 2,5 Meter.

Als Energiepflanze gewinne die „Silphie“ immer mehr an Bedeutung. Diese Pflanze könne helfen, Monokulturen zu vermeiden und unterstütze aktiv Artenvielfalt und Naturschutz, stellte Weber fest. Über die dortige „Alte Römerstraße“, Gemarkung Neunstetten und Oberndorf, führte die Wanderung zurück nach Unterwittstadt, „Zum Hölzlein“. Hier wurden den durstigen und hungrigen Exkursionsteilnehmern Steaks- und Getränke gereicht. Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Gerhard Volk, dankte Horst Weber für die Führung. jüh