Ravenstein

Konzert zum ersten Advent Musikverein sowie Kirchenchor und Gesangverein begeisterten ihr Publikum mit Melodien der unterschiedlichsten Stilrichtungen

„Wunder gescheh’n“ und Weihnachtliches

Mit ihrem Konzert am Vorabend des ersten Advents stimmten der Kirchenchor/Gesangverein und der Musikverein in der voll besetzten Pfarrkirche „Stankt Johannes der Täufer“auf Advent ein.

Ballenberg. Mit dem klangvollen Musikstück „Machet die Tore weit“, komponiert von Andreas Hammerschmidt, eröffnete die Musikkapelle unter der Leitung ihres Dirigenten Günter Schmierer (Berlichingen), das Konzert. Danach begrüßte Sabine Hornung, die mit Elke Autrata durch das Programm führte, die Musikliebhaber aus Nah und Fern, die trotz heftigem Schneefall gekommen waren.

„Advent ist, wenn Kinderaugen wieder zu strahlen beginnen“, sagte Sabine Hornung und betonte weiter, dass man mit diesem Konzert die Besucher auf die vorweihnachtliche Zeit und auf das kommende Weihnachtsfest einstimmen wolle.

Als erster Liedbeitrag sang der Chor unter Leitung von Dirigent Hubert Müller das geistliche Lied „Amazing Grace“, in deutscher Sprache. Es zählt zu den beliebtesten Kirchenliedern der Welt. Der Chor ließ das Lied „Weihnachtszeit“ folgen.

Draußen vor der Kirchentür schneite es heftig, aber zu einer Schlittenfahrt reichte der Schnee nicht. Die Musikkapelle lud deshalb die Besucher mit dem Lied „Schlittenfahrt in den Alpen“ zu einer solchen unterhaltsamen musikalischen Fahrt in die strahlend weiße Winterwelt der Berge ein. Die Besucher waren von dieser malerischen Komposition vollauf begeistert.

Mit dem besinnlichen Lied „Ave verum corpus“, einem spätmittelalterlichen Reimgebet in italienischer Sprache, das wahrscheinlich im 13. Jahrhundert entstand, ging das kurzweilige Programm weiter. Der Verfasser ist unbekannt, Mozart komponierte die 46 Takte für Chor, Streicher und Orgel. Hubert Müller dirigierte und Christine Oechsner begleitete am Klavier. Einen beeindruckenden Soloauftritt hatte Sabine Hornung mit „Perhaps Love“ von John Denver, begleitet von Christine Oechsner am Klavier.

Voller Klangfülle spielte die Kapelle dann den Walzer Nr. 2 „The Second Waltz“, ein weltbekanntes Musikstück von Dmitri Schostakowitsch.

Auf Initiative von Dirigentin Bettina Nebenführ war wieder ein Projektchor für dieses weihnachtliche Konzert zusammengestellt worden, der sich toll präsentierte mit den beiden einstudierten Liedern „Junger Adler“ von Tom Astor, an der Gitarre begleitet von Jona Fackelmann und Rolf Breitenbach, sowie „Wunder gescheh’n“ von Nena mit Klavierbegleitung von Christine Oechsner.

In einer etwas anderen Weise spielte die Musikkapelle das bekannte Weihnachtslied „Jingle Bells“ in Rhapsodyform von James Pierpont und ließ dann den zweiten Titel, „Hymne an die Nacht“, folgen. Dieses Stück wird gern wegen seines feierlich-besinnlichen Charakters zur Weihnachtszeit gespielt. Der Text stammt von Friedrich von Matthisson und als Komponist wird Ludwig von Beethoven genannt.

Gesanglicher Hochgenuss

Ein weiterer gesanglicher Hochgenuss war das Lied des Kleinen Chores „Leise, Leise in der Nacht“ unter Dirigentin Christine Oechsner. Die fünf Sängerinnen und Sänger nahmen die Besucher auf den Weg mit nach Bethlehem.

Mit dem nächsten und letzten Liedbeitrag „Ein guter Tag zu Ende geht“, einem Schottischen Volkslied, welches von Bettina Nebenführ dirigiert wurde, verabschiedete sich der Gesamtchor vom begeisterten Publikum.

Vor dem „Abendmond“, einem kleinen Nachtstück von Thiemo Kraas, gespielt von der Musikkapelle, war man schon am Ende des Programmes angekommen.

Dank an Kirchengemeinde

Sabine Hornung, die das kurzweilige Programm mit Gedichten und Beiträgen zur Advents- und Weihnachtszeit zusammen mit Elke Autrata bereicherte, bedankte sich im Namen des Musikvereins und den Chören bei den Besuchern für ihr Kommen. Ihr abschließender Dank galt auch der Kirchengemeinde mit Pfarrer Trudpert Kern für die Überlassung der Kirche, sowie allen Mitwirkenden, die für diesen schönen Konzertabend sorgten.

Mit dem gemeinsam gespielten und gesungenen Lied „Macht hoch die Tür“ klang das kurzweilige Konzert aus, aber noch nicht der Abend. Der wurde im benachbarten Bürgerhaus mit einem kleinen Umtrunk mit Glühwein und Gebäck fortgesetzt.