Rhein-Main-Neckar

Das Haustier und sein Chip

Archivartikel

Mein Haustier hat einen Chip: Dieser Satz kann zwar bedeuten, dass der Hund gerade einen Kartoffelchip gemopst hat. Meist meinen Leute aber etwas anderes, wenn sie über solche Chips sprechen. „Der Chip ist etwa so groß wie ein Reiskorn“, erklärt Tierärztin Astrid Behr. „Hunde und Katzen bekommen ihn auf der linken Halsseite eingesetzt.“ Das funktioniert mit einer Spritze. Der Chip sitzt dann unter der Haut. „Auf dem Chip ist eine lange Nummer gespeichert“, erklärt die Expertin.

Die Nummer steht auch im Impfpass des Tieres. „Wenn man mit seinem Tier verreisen will und dabei Grenzen überquert, muss es gechippt sein“, sagt Astrid Behr. So kann überprüft werden, dass der Hund gegen schlimme Krankheiten geimpft ist, etwa gegen Tollwut. Der Chip hat aber noch einen weiteren Vorteil: Wenn ein Tier wegläuft und gefunden wird, kann man den Besitzer ermitteln.

Dazu ist es ganz wichtig, dass man die Nummer registriert.