Rhein-Main-Neckar

Polizei Feuerwehrschule organisierte bei Panne schnelle Hilfe

Reisebus mit 62 Schülern auf der A 3 gestrandet

Archivartikel

Wertheim.Für 62 Schüler und vier Lehrer war die Feuerwehr am Samstagnacht im wahrsten Sinne des Wortes „Freund und Helfer“. Als der Bus der Schulgruppe wegen einer Panne auf der Autobahn 3 bei Wertheim liegen blieb, organisierte die Integrierte Leitstelle bei der Feuerwehrschule unbürokratisch einen Bus samt Fahrer, der die Gestrandeten zu einem Autohof brachte.

Die Schüler aus dem Landkreis Cham waren auf der Rückfahrt von einer Klassenfahrt nach England, als ihr Reisebus gegen 2.45 Uhr auf Höhe von Wertheim mit einem Kupplungsschaden liegen blieb. Der Fahrer des Busses erkannte die durchaus nicht ungefährliche Situation und alarmierte die Polizei. Eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried war dann rasch vor Ort und sicherte den auf dem Standstreifen stehenden Bus nach hinten ab.

Als sich herausstellte, dass der Reisebus vor Ort nicht zeitnah repariert werden konnte, musste vom Reiseunternehmen ein Ersatzbus für die Schüler im Alter von 13 Jahren organisiert werden. Bis zu dessen Eintreffen wären allerdings mehrere Stunden vergangen.

Darüber hinaus stellt ein Pannenfahrzeug mit Insassen stets eine erhebliche Gefahrensituation auf der Autobahn dar.

Gerade deswegen rät die Polizei dazu, das Fahrzeug zu verlassen und hinter der sicheren Leitplanke den Notruf zu wählen und auf die Helfer zu warten. Im vorliegenden Fall mit 62 Schülerinnen und war dies für mehrere Stunden allerdings keine Option.

Kurzer Hand und unbürokratisch organisierte die Integrierte Leitstelle über die staatliche Feuerwehrschule Würzburg einen Omnibus samt Fahrer, der bereits 30 Minuten später anrückte und die Gestrandeten zu einem nahegelegenen Autohof brachte. Dort konnten sie in Ruhe und vor allem in Sicherheit auf ihren Ersatzbus warten, der sie dann weiter in Richtung Heimat brachte.