Rosenberg

In der Gemeinderatssitzung Barrierefreier Umbau der Bahnunterführung in Hirschlanden Thema

Anschaffung eines Zeiterfassungssystems für die Verwaltung aufgeschoben

Rosenberg/Hirschlanden.Weiterer Beratungspunkt in der Sitzung des Rosenberger Gemeinderats war der barrierefreie Umbau der Bahnunterführung im Ortsteil Hirschlanden. Wie der Bürgermeister erläuterte hat das Ingenieurbüro Sack und Partner die Planung erstellt, deren Gesamtkosten sich auf 110 000 Euro belaufen. Ein Förderbescheid aus dem ELR-Programm liegt zwischenzeitlich vor. Mit der gemeinsamen Ausschreibung des angrenzenden RÜ 1 würden laut Bürgermeister Matousek Synergien erwartet.

Einstimmig vergab der Gemeinderat die Ingenieurstechnische Betreuung des barrierefreien Umbaus der Bahnunterführung an das Büro Sack und Partner zum Honorar von 20 824 Euro. Der Bürgermeister wurde zudem ermächtigt, den Vertrag abzuschließen.

Schnell abgehandelt wurde der nächste Punkt, die Neufassung der Dienstvereinbarung zur Ausschüttung eines Leistungsentgelts für die Mitarbeiter und Angestellten der Ge-meinde, die Kämmerin Simone Trumpp dem Gremium erläuterte. Die Zustimmung erfolgte einstimmig.

Letzter Punkt war die Anschaffung eines neuen Zeiterfassungssystems „Aida“ für die Verwaltung. Zum Sachverhalt erläuterte Bürgermeister Matousek, dass das System, das aktuell im Einsatz sei, von der Firma Bosch gekündigt wurde. Der Verwaltung liegt ein Angebot der Firma Aida Orga über ein neues System vor, welches wesentlich komfortabler ist als das vorhergehende. Die Kosten belaufen sich einmal auf 4508 Euro und monatlich 35,70 Euro für einen Pflegevertrag.

Ein weiteres Angebot liegt für die Bauhofleistungen vor. Derzeit werden die Aufträge noch manuell in Papierform von den Mitarbeitern erfasst, von der Verwaltung in eine Tabelle eingetragen und am Ende des Jahres verbucht. Durch das neue System könnten diese Arbeiten entfallen, denn die Mitarbeiter des Bauhofes würden ihre Komm- und Gehzeit sowie jeden Auftrag mittels Scanner ausführen. Die Daten würden dann automatisch an die Verwaltung übertragen. Die Kosten würden sich auf einmalig 7583 Euro belaufen.

Finanzielle Mittel, so Matousek, stünden hierfür im Haushalt jedoch nicht bereit. Gemeinderätin Susanne Grimm hätte gerne gesehen, wenn dem Gremium ein weiteres Alternativangebot zur Beschaffung vorgelegen hätte, da die Gemeinde finanziell nicht aus „Rosen“ gebettet sei. Auch Gemeinderat Lukas Haas schloss sich dieser Meinung an. Zudem seien noch verschiedene Punkte bezüglich der neuen Funktionen abzuklären. Gemeinderätin Katrin Weimer schlug vor, wegen der Kosten den Haushaltsverlauf abzuwarten. Kämmerin Trumpp erklärte, dass bereits andere Gemeinden erfolgreich mit dem „Aida“-System arbeiten. Die Beschaffung soll, wie vom Gemeinderat beschlossen, nach Vorlage eines weiteren Vergleichsprogrammes bis Herbst zurückgestellt und dann erneut entschieden werden.

Nach der „Bürgerfragestunde“ informierte Bürgermeister Matousek über eine Brandverhütungsschau in der Grundschule. Dabei wurde beanstandet, dass die Möbel im Schulflur beseitigt werden müssen und im Kellergeschoss (Küche) kein weiterer Fluchtweg vorhanden ist. Die Gemeinde stehe in der Haftung, weshalb er ein Angebot über die notwendigen Umbaukosten (rund 10 000 Euro) eingeholt habe. Bürgermeister Matousek bat den Gemeinderat um Zustimmung, die notwendigen Maßnahmen bis zum Sommer umsetzen zu können. Diese erfolgte einstimmig. Weiterhin informierte er darüber, dass die Asphaltarbeiten an der Ortsdurchfahrt in Rosenberg noch diese Woche beendet werden. Ein großes Einweihungsfest, zu dem er einlud, wird am 30. Mai auf dem Schulhof stattfinden.

Weiterhin informierte der Bürgermeister darüber, dass das Straßenbauamt noch in diesem Jahr eine Baumaßnahme mit der Erneuerung der Straßendecke an der Kreisstraße 3906 und 3907 durch Hirschlanden verlaufend bis zur ehemaligen Bundesstraße vornehmen wird. Die Ausschreibung wird jetzt erfolgen.

Die zwischenzeitlich zusammengefahrenen und schwer beschädigten Bankette an der Straße zwischen Rosenberg und Hirschlanden werden durch Mitarbeiter des Straßenbauamtes wieder neu hergestellt. F