Rosenberg

Verpflichtung von Ralph Matousek Bürgermeister will Teilorte näher zusammenbringen

Auf das „Wir“-Gefühl setzen

Archivartikel

Rosenberg.Die Verpflichtung des neuen Bürgermeisters Ralph Matousek erfolgte durch die stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Grimm die sich in ihrer Ansprache freute, dass so viele Mitbürger an einer solch außergewöhnlichen Gemeinderatssitzung teilnehmen.

Keine einfachen Aufgaben

Mit dem beeindruckenden Wahlergebnis, so Grimm, habe er hervorragende Startbedingungen für sein neues Amt. Sie wünschte ihm auch im Namen des Gemeinderates viel Kraft und Gelingen für seine nicht einfachen Aufgaben in den kommenden Jahren. Ebenso wünschte sie die tatkräftige Unterstützung im Amt durch die Bürger. Wenn der Bürgermeister, die Verwaltung, der Gemeinderat und die Ortschaftsräte gemeinsam für das Wohl der Gemeinde arbeiten, dann verwandeln sich die Herausforderungen der Zukunft in Erfolge, glaubt Grimm. Nachdem sich alle Anwesenden von den Plätzen erhoben hatten, sprach Ralph Matousek die Verpflichtungsformel. Unter dem Beifall der Gäste überreichte Grimm die Amtskette und an Heike Matousek ein Blumengebinde.

In seiner Antrittsrede betonte der neu gewählte Bürgermeister Matousek, dass er bereits in den letzten Wochen des Jahres 2018 in die Gemeinde „reinschnuppern“ konnte und zwischenzeitlich sein kommunalpolitischer Alltag an seiner neuen Wirkungsstätte begann. Er sei jemand, der die Initiative ergreife, Themen anpacke, Probleme angehe und versuche, das Bestmögliche zu erreichen. Er möchte die Gemeinde Rosenberg voranbringen, Gutes bewahren und neue Ideen mit einem frischen Wind von außen bringen, betonte er. Dabei sei ihm besonders wichtig, die Bürger mitzunehmen und auch mal die „komplizierte Politik“ verständlich zu machen.

Große Bereitschaft

Für ihn persönlich sei dies heute ein ganz besonderer Tag, denn ein langgehegter Wunsch, als Bürgermeister die Geschicke einer Gemeinde zu führen, sei in Erfüllung gegangen. Positiv sei er von der großen Bereitschaft der Bürger, die sich hier im Ort für das Gemeinwohl einsetzen, überrascht. „Hier ist ein lebendiges Gemeinwesen vorhanden“, so Matousek. Eine wichtige Erkenntnis nahm er aus seinem Wahlkampf mit: den Wunsch, die Ortsteile wieder näher zusammen zu bringen. In Zukunft werde man noch viel stärker auf das „Wir“-Gefühl angewiesen sein als bisher. Als finanzschwache Gemeinde müsse man besonders das Notwendige, Wünschenswerte und Machbare trennen. Es wäre unklug, so Bürgermeister Matousek, sich Illusionen hinzugeben, die man sich nicht leisten könne. Es wäre aber mindestens genauso unklug, den Kopf in den Sand zu stecken. Für ihn steht fest: Entscheidungen müssen verantwortungsbewusst, transparent und nachvollziehbar getroffen werden.

Größtmöglicher Konsens

Wichtig sei für ihn, dass die Entscheidungen in den Gremien auf einem größtmöglichen Konsens basieren und nicht von Konfrontationen bestimmt werden. Nur dann werde es gelingen, die notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen. Matousek freute sich auch über die herzliche Aufnahme in der Gemeinde von ihm und seiner Familie. Bei seinem Vorgänger bedankte sich Matousek für die reibungslose Übergabe der Amtsgeschäfte. Nach einer herzlichen Umarmung überreichte er an Baar einen Wanderstock. Seine letzten Sätze richtete Matousek an seine Mitarbeiter in der Verwaltung. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit. Die Chöre der Gesamtgemeinde sangen dann den musikalischen Beitrag „Zwischen Neckar, Main und Tauber“ unter der Leitung von Dirigent Volker Graseck, bevor dann der große Reigen der Grußwortredner begann. F