Rosenberg

Bürgermeisterwahl in Rosenberg Betriebswirt engagiert sich in seiner Freizeit in vielen Vereinen / Ziele und Visionen vorgestellt

Erster Kandidat ist Alexander Ullrich

Archivartikel

Als erster Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 7. Oktober in Rosenberg warf Alexander Ullrich jetzt seinen Hut in den Ring.

Rosenberg. Noch nicht einmal 30 Jahre alt hat Ullrich schon beim MSC in Rosenberg bewiesen, dass er Gas geben kann. Unter www.alexander-rosenberg.de hat er eine Homepage eingerichtet, stellt seine Ziele vor und steht für Fragen der Wähler zur Verfügung.

„Offen und respektvoll“

„Als Bürgermeister gilt es, vor allem den Bedürfnissen der Bürger Gehör zu schenken und diesen unvoreingenommen, offen, gleichbehandelnd und vor allem respektvoll gegenüberzustehen“, schreibt der parteiunabhängige Ullrich da.

Geboren wurde der junge Bürgermeister-Kandidat am 16. August 1988 in Buchen. Aufgewachsen ist er in Rosenberg, wo er vor einem Jahr geheiratet hat. Sein Abitur legte er am Ganztagsgymnasium in Osterburken ab und absolvierte die Ausbildung zum Steuerfachangestellten als Zweitbester der Steuerberaterkammer Stuttgart. Ein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre bei der Firma AZO in Osterburken schloss sich an. Inzwischen ist er bei dieser Firma Fachangestellter für Internationales Messemarketing und Freier Mitarbeiter für die DHBW Mosbach. Neben dem Beruf ist der junge Bürgermeister-Kandidat Mitglied beim MSC in Rosenberg, im Heimat- und Kulturverein und bei der Narrenzunft „Rouschebercher Milchsäuli“.

Er ist ausgebildeter BDK-Trainer und seit acht Jahren Sitzungspräsident der Narrenzunft. „Ansonsten reise ich gerne in fremde Länder, liebe Tiere, bin ein absoluter Familienmensch und immer offen für Neues“, erklärt er. Er habe seine Bewerbungsunterlagen im Rathaus abgegeben und freue sich, „als Kandidat „für unsere schöne Baulandgemeinde in Rennen zu gehen, um gemeinsam Neues zu gestalten“, so Ullrich. „Rosenberg ist für mich nicht nur mein Zuhause, sondern auch meine Heimat seit Kindesbeinen“, hebt der Kandidat hervor.

Aber er geht noch weiter: „Versprechungen, die ich nicht halten kann, werde ich nicht machen. Sie alle wissen um die angespannte Haushaltssituation unserer Gemeinde und dass sich das in absehbarer Zeit nicht ändern wird“, verdeutlicht der Bewerber.

Dennoch sei es wichtig, eindeutige Ziele zu verfolgen. Auch, wenn nicht alles Wünschenswerte umsetzbar sein werde. Auf jeden Fall werde er sich mit seinem Wissen, seiner Leidenschaft und seinem Tatendrang dafür einsetzen, verspricht Ullrich auf seiner Homepage. Natürlich gebe es bereits Ziele und Visionen, die er sich für die Gemeinde Rosenberg vorstellen könne. Sie beinhalteten Themen wie Grundsicherung, Infrastruktur, Finanzhaushalt, Vereine, Entwicklungsmöglichkeiten, Bildung und vieles mehr.

„Der Bevölkerung Gehör schenken“

Trotzdem will der junge Kandidat zunächst einmal den Wünschen der Bevölkerung Gehör schenken. Mit einer Postkarte an die Bürger will er zunächt einmal von den Wählern wissen, wo sie der Schuh drückt. „Unter dem Oberbegriff ,Rosenberg 2030’ sollen dann alle Wünsche, Anträge, Ziele und Herausforderungen, die mir persönlich zugetragen wurden oder die ich durch die Postkarte bekommen habe, eingetragen werden“, so Alexander Ullrich. Daraus ergebe sich ein Gesamtbild, wohin die Reise für die Gemeinde in den nächste Jahren gehen solle.

Nicht alles, das weiß Ullrich schon jetzt, werde umsetzbar sein. Manches werde zum Schmunzeln oder unverständlich sein. „Aber es ist immer wertvoll, alle an- und allen zuzuhören“, lautet seine Devise. Jeder Gedanke, jedes Ziel und jeder Wunsche verdiene es, respektiert zu werden.