Rosenberg

Rund ums Dorfgemeinschaftshaus in Hirschlanden Der Ortschaftsrat und die evangelische Kirchengemeinde hatten zum großen Jubiläums-Oldtimertreffen eingeladen

„Fast 200 historische Fahrzeuge – eine Rekordbeteiligung“

Archivartikel

Hirschlanden.Wenn im Mehrgenerationendorf Hirschlanden ein Fest veranstaltet wird, dann zieht es Massen von Besuchern an. So war es auch am Sonntag. Der Ortschaftsrat und die evangelische Kirchengemeinde hatten zum großen Jubiläums-Oldtimertreffen rund ums Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Bei durchwachsenem Sommerwetter und einigen Regenschauern kamen wieder mehr als 3000 Besucher ins Dorf, um sich die fast 200 historischen Fahrzeuge auf den Straßen und der Festwiese anzusehen.

„Das war eine Rekordbeteiligung“, sagte Ortsvorsteher Herrmann, denn bei keiner vorangegangenen Ausstellung waren so viele Fahrzeuge wie jetzt registriert worden. Bereits um die Mittagszeit herrschte an den Ständen, bewirtet von vielen ehrenamtlichen Helfern, reger Festbetrieb.

Zahlreiche Oldtimerclubs und Schleppervereine – von Würzburg bis Stuttgart – hatten sich an diesem 20. Jubiläumstreffen beteiligt. An den Kennzeichen der vielen Fahrzeuge, die in den Straßen des Dorfes parkten, sah man auch, dass einige Besucher von weit her ins Bauland angereist waren.

Auf der nahen Festwiese waren die unterschiedlichsten Modelle an Traktoren der Marken Güldner, Fahr, Eicher, Schlüter oder Deutz-Traktoren aus den 50er Jahren und auch älter zu sehen. Eine besondere Aufmerksamkeit weckte ein alter amerikanischer Traktor aus dem Jahre 1928. Viele Motorräder – von NSU bis Triumph und verschiedener anderer Hersteller – waren zu bestaunen – und ließen die Herzen der Fans höher schlagen.

Bei den herausgeputzten Modellen von Mercedes, BMW, Ferrari, Bentley und Rolls Roys konnten die Liebhaber alter Fahrzeuge so richtig in Nostalgie schwelgen. Aber auch neuere Modelle waren zu sehen. Da stand ein legendärer VW-Käfer neben einem Opel Manta und ein kleine NSU Isetta neben einem Ford-Capri. Die Vorführung einer motorgetriebenen Kettensäge Stihl KS 43 fand bei den Besuchern ein besonderes Interesse.

Für die Kinder gab es neben einer Spielstation eine Hüpfburg sowie ein Schätzspiel, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab.

Ortsvorsteher Martin Herrmann gab den Besuchern viele Informationen über die Ausstellung. Die kurzen Regenschauer am Nachmittag taten der Veranstaltung keinen großen Abbruch, denn man konnte es sich in Zelten gemütlich machen.

Der Erlös dieser Veranstaltung wird für das Projekt „Mehrgenerationendorf“ verwendet. F