Rosenberg

Bei der Hobbykünstlerausstellung Seit der Gründung 1990 als Kassier im Förderverein Heimat und Kultur tätig

Helmut Weidmann nach 28 Jahren verabschiedet

Sindolsheim.Im einem würdigen Rahmen der Hobbykünstlerausstel-lung wurde vom Vorsitzenden des Fördervereins Heimat und Kultur, Thomas Rauscher, der seitherige Kassenwart Helmut Weidmann verabschiedet, der insgesamt 28 Jahre dem Vorstand des Vereins angehörte.

In seiner Laudatio bezeichnete der Vorsitzende Helmut Weidmann als eine „Institution“ des Fördervereins, der nunmehr leider aus gesundheitlichen Gründen in den verdienten „Vereinsruhestand“ gehe.

Weidmann übte das Amt des Kassenwartes seit der Gründung der Fördervereins 1990 bis zum Jahre 2016 aus. Daran anschließend übernahm er das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden, das er bis zum April diesen Jahres ausübte, wo er dann aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand ausschied.

Für ihn als Vereinsvorsitzenden sei es heute umso schöner, Helmut Weidmann vor einem so großen Publikum verabschieden zu dürfen, sagte Rauscher, der weiter betonte, dass Weidmann als Kassenwart unschlagbar gewesen sei.

Nach der Neugründung des Vereins wachte er mit Argusaugen darüber, dass nichts „Unnötiges“ gekauft wurde, bis die heutige Sporthalle umgebaut und die vom Förderverein zugesagten Geldmittel an die Ge-meinde geflossen waren.

Aber auch später, als der Verein in Heimat- und Kultur umbenannt wurde, war er immer ein Mahner, sorgsam mit dem erwirtschafteten Geld umzugehen.

Weidmann sei auch ein Mensch auf den man sich 100-prozentig verlassen könne. „Die Zusammenarbeit mit ihm war einfach schön“, sagte Rauscher, der sein Ausscheiden aus dem Vorstand sehr schade empfand. Umso bemerkenswerter sei es, dass Helmut Weidmann selbst für eine Nachfolgerin sorgte, was seine Einstellung zum Verein eindrucksvoll darstellte.

Der Vorsitzende bedankte sich für die 28-jährige ehrenamtlich getätigte Arbeit im Verein und über-reichte mit dem Wunsch, Weidmann möge doch seine positive Grundeinstellung weiterhin behalten, das Ehrenwappen des Vereins und einem Präsent.

Bürgermeister Baar würdigte ebenfalls die großartige Arbeit des scheidenden Vorstandsmitgliedes. Für ihn als scheidender Bürgermeister sei er ein „Synonym“ für das ehrenamtliche Wirken in Sindolsheim, das er in seinen vielen Ämtern für die Vereine geleistet habe. Das Straßenfest ist ein Aushängeschild für das Dorf und er bat, dass dies in seiner jetzigen Form auch in Zukunft weitergeführt werde. Es mögen sich wei-terhin „junge und ältere“ Mitbürger im Geiste von Helmut Weidmann finden, die in gemeinsamer Zusammenarbeit diese bereits lange Tradition in der Marktstraße weiterführen. F