Rosenberg

Spatenstich in Rosenberg Kosten liegen bei 560 000 Euro / Diplom-Ingenieur Carsten Sans stellte die Eckdaten des Bauprojektes „Adeldornring II“ vor

Neun neue Bauplätze für Sindolsheim

Die Bauarbeiten zur Er-schließung des zweiten Bauabschnitts im bestehenden Sindolsheimer Neubaugebiet „Adeldornring II“ haben mit dem offiziellen Spatenstich begonnen.

Sindolsheim. Bürgermeister Baar begrüßte zum Spatenstich im Neubaugebiet „Adeldornring II“ die Vertreter der bauausführenden Firma Zehe, Geschäftsführer Stefan Goos, Werner Goos, Bauleiter Holger Sopp sowie den verantwortlichen Polier Karl-Heinz Straub, vom planenden Büro Walter und Partner Geschäftsführer Diplom-Ingenieur Carsten Sans und Bauleiter, Diplom-Ingenieur Andreas Müller, Ortsvorsteher Jürgen Fuchs sowie Vertreter der Telekom und der Wasserversorgung Bauland.

„Bedeutende Baumaßnahme“

Man stehe hier an einer relativ kleinen, aber für die Gemeinde sehr bedeutenden Baumaßnahme, sagte Bürgermeister Baar. Aus der Sicht der Gemeinde gehe es darum, in Zukunft für junge Familien, die sich in der Gemeinde ansiedeln oder hier vor Ort bleiben wollen, neuen Wohnraum zu schaffen.

„Die Gemeinde ist deshalb gefordert, eine Abwägung zwischen Innen- und Außenentwicklung zu treffen“, so das Gemeindeoberhaupt. Das Gebot gehe derzeit dazu, dass man versuche, innerörtliche Potentiale zu nutzen.

Allerdings werden genauso Bauplätze nachgefragt auf der sogenannten Grünen Wiese. Aus Sicht der Gemeinde müsse man beide Varianten anbieten, wenn man die junge Generation im Dorf halten und vor Ort eine Perspektive bieten wolle.

„Hier am Bauabschnitt II entstehen jetzt neun Bauplätze“, wie Baar sagte. Durch die bauausführende Firma Zehe habe man eine Firma gewonnen, mit der man in der Gemeinde vor Ort noch keine Erfahrung machte, die aber in der Region nicht unbekannt sei, denn derzeit laufe ein Bauvorhaben in Seckach, welches von dieser fränkischen Firma kompetent ausgeführt werde.

Durch den Kunstkniff des Büros habe man eine längere Ausführungszeit angestrebt und in Anbetracht der konjunkturellen Situation günstige Vergabepreise erhalten. Die Vergabesumme liegt bei rund 477 000 Euro, mit den Baunebenkosten rund 560 000 Euro.

Die Erweiterung des Baugebietes kennzeichnet, dass man die Erschließung im „Württembergischen System“ vornimmt, was im ersten Bauabschnitt schon vorhanden ist. Das erfordere für den Bauträger einen höheren Aufwand und führe auch zu einem etwas höheren Bauplatzpreis. Man habe sich jedoch diesem Württembergischen System verschrieben, um auch eine umweltgerechte Erschließung vorzunehmen.

Es wird angestrebt, mit einer Vollkostenrechnung die Bauplätze an die Bauwilligen so abzugeben, wobei zu berücksichtigen ist, wie sich der Erschließungsaufwand und das Preisgefüge in Relation zu den Nach-bargemeinden darstellt. Dem Bauvorhaben wünschte Baar einen unfallfreien Verlauf und freute sich für die Bevölkerung, dass es jetzt losgegangen ist.

Daten zum aktuellen Bauprojekt gab Diplom-Ingenieur Carsten Sans vom planenden Büro Walter und Partner. Die Erschließung des gesamten Baugebietes „Adeldornring“ erfolgt in drei Bauabschnitten, wobei mit dem ersten im Jahr 2001 begonnen wurde und schon bebaut ist.

Derzeit läuft die Erschließung des zweiten Bauabschnittes mit einer geplanten Bauzeit bis Ende Juli 2018, wo neun Bauplätze mit einer Größe von 560 bis 1030 Quadratmetern entstehen werden. Der Durchschnitt der Grundstücke liegt bei 750 Quadratmetern.

Besonders erwähnenswert, so Carsten Sans, sei die Tatsache, dass die Gemeinde zusätzlich ein eigenes Leerrohr zur Breitbandversorgung in diesem Baugebiet verlegen lässt. Sans bedankte sich bei der Gemeinde für das erhaltene Vertrauen bei der Planung der Baugebietserweiterung. Geschäftsführer Stefan Goos von der Firma Zehe bedankte sich ebenfalls für die Vergabe des Auftrages an seine Firma. Von der Fachkunde, der Leistungsfähigkeit und der technischen Ausführung her, so Goos, sei seine Firma gut in der Lage, sich der Konkurrenz zu stellen, denn sie führe vom Bodensee bis ins Ruhrgebiet Aufträge aus.

Lobend äußerte sich Firmenchef Goos darüber, dass die Breitbandversorgung für junge bauwillige Familien ein besonderes Kriterium ist. Mit der Region verbindet die beiden Unternehmer, dass die Nachbargemeinde Altheim viele Jahre ihre Heimat war, und heute noch mit Sindolsheim verbunden ist. In einer guten Kooperation mit allen Beteiligten wünschte er einen guten Baufortschritt.

Gemeinsam schritten dann alle Beteiligten zur Tat und vollzogen den Spatenstich für diese Baugebietserweiterung an einem für Sindolsheim sehr sonnigen Tag. F