Rosenberg

Bürgermeisterwahl in Rosenberg 59-Jährige Germanistin und langjährige Gemeinderätin will die Nachfolge von Gerhard Baar antreten

Susanne Grimm wirft ihren Hut in den Ring

Archivartikel

Susanne Grimm will Bürgermeisterin in Rosenberg werden. Die 59-Jährige bewirbt sich für den Chefsessel im Rathaus.

Rosenberg. Gemeinderätin und zweite Bürgermeister-Stellvertreterin Susanne Grimm hat ihren Hut in den Ring geworfen und bewirbt sich als unabhängige Kandidatin für das Bürgermeisteramt in Rosenberg. Die 59-jährige Germanistin aus Bronnacker mit langjähriger Erfahrung in Marketing und Öffentlichkeitsarbeit ist mit Leidenschaft Kommunalpolitikerin. Ihr Ziel ist, zusammen mit Gemeinderat, Ortschaftsräten und den Mitarbeitern im Rathaus, mit dieser Leidenschaft auch hauptamtliche Bürgermeisterin von Rosenberg zu sein.

Für Susanne Grimm steht ganz oben auf der Agenda, dass es in allen Ortsteilen möglich sein muss, von der Kindheit bis zum Alter gut leben zu können. Sie nennt es ihr „Projekt Heimat“. Dazu gehören gut ausgestattete Kindergärten, eine Grundschule am Ort mit verlässlicher Kinderbetreuung, attraktive Firmen die Ausbildungs- und Arbeitsplätze anbieten, ein aktives Vereinsleben mit vielen Freizeitangeboten für Jugendliche und gute Wohnmöglichkeiten.

Mit Blick auf die demografische Entwicklung legt sie besonderen Wert darauf, dass auch ältere Menschen und Menschen mit Einschränkungen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Barrierefreiheit, Verstärkung des Fahrdienstes, Besuchsdienste, auch in Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden, sind hier die Stichworte. Und ganz besonders hat sie die Schaffung von altersgerechten und betreuten Wohnformen im Blick. Sie ist überzeugt, wenn Eltern oder Großeltern gut versorgt vor Ort bis ins hohe Alter leben können, dann profitieren auch die jüngeren Angehörigen davon.

Große Herausforderung

Als Gemeinderätin weiß Susanne Grimm, dass für die finanzschwache Gemeinde allein die Pflichtaufgaben eine große Herausforderung darstellen. Damit Rosenberg aber auch in Zukunft attraktiv und lebenswert bleibt, sind Investitionen notwendig, die darüber hinausgehen. Gute Infrastruktur, Mobilfunkempfang und schnelles Internet für alle Bürger bedeuten erhebliche Aufwendungen für die Gemeinde.

Aktuell freut sich Susanne Grimm auf die Fertigstellung der Ortsdurchfahrt: „Die Ortsdurchfahrt ist eine Visitenkarte für Rosenberg. Mit einem neuen Buswartehäuschen, einer neuen Haltebucht, bequemen Gehsteigen, moderner energiesparender Beleuchtung und attraktiver Begrünung erfährt die Durchfahrt eine starke Aufwertung.“ Bis zur Wahl am Sonntag, 7. Oktober, wünscht sich Susanne Grimm viele gute Gespräche mit den Bürgern aller Ortsteile.