Seckach

Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach 40 Mitglieder unternahmen eine Studienreise nach Israel

Auf den Spuren Jesu im Heiligen Land gewandelt

Archivartikel

Adelsheim.Eine Studienreise nach Israel unternahmen 40 Mitglieder der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach unter Reiseleitung von Pfarrer Andreas Schneider. Ziel der Reise war es, auf den Spuren Jesu im Heiligen Land zu wandeln.

Belohnt wurden die Teilnehmer mit einer Fülle von herrlichen Eindrücken der Landschaft, Kultur und Religion dieses Landes. Gerade der letzte Aspekt war dabei ein Schwerpunkt dieser Fahrt, denn es sollte nicht nur eine Kulturreise werden, sondern auch eine Begegnung mit den Wurzeln des christlichen Glaubens.

So waren die beiden Eucharistiefeiern direkt am See Gennesaret und in der Kirche „auf den Hirtenfeldern“ in Bethlehem ein Höhepunkt der Reise, bei denen die Gedanken von Pfarrer Schneider über die Beziehung von uns Menschen zu Gott wichtige Impulse für die Reiseteilnehmer hervorriefen. Markante Punkte dieser Reise waren und bleiben jedoch jene Orte, an denen Christus selbst weilte.

Genannt sei hier Kafarnaum, „Stadt Jesu“, in der sich Jesus am liebsten aufhielt und wo er in der teilweise noch vorhandenen Synagoge lehrte, oder auch der Berg Tabor, auf dem die Verklärung Christi stattfand und einen herrlichen Rundblick über das umliegende Land bot.

Ein Erlebnis besonderer Art war die Fahrt durch die Wüste Judäa mit den gewaltigen sandfarbigen Felsblöcken, wo man heute noch Beduinen begegnet. Historisch bekannt ist die Region Judäa vor allem, weil dort der Großteil der hebräischen Bibel geschrieben worden ist.

Höhepunkt war jedoch unbestreitbar Jerusalem mit dem Ölberg, der Dolorosa und der Grabeskirche, die den Teilnehmern die letzten Stunden Jesu Christi sehr eindrucksvoll vor Augen stellte.

Das bunte und turbulente Treiben in den Basaren und Straßen Jerusalems war hierbei ein wunderbarer Kontrast und zeigte auf, dass in Jerusalem viele Volkskulturen aufeinandertreffen. Der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel war ein weit sichtbares Zeichen. Nach Aussage der Teilnehmer werden diese Eindrücke kultureller und besonders religiöser Art sie in ihrem weiteren Lebensweg begleiten. Beigetragen hierzu haben Pfarrer Schneider durch seine theologischen Beiträge und umsichtige Betreuung sowie die routinierte örtliche Reiseleiterin Nora. Franz Schöberl