Seckach

Neujahrsempfang in Großeicholzheim Ehrenamt als „Rückgrat des gesellschaftenlichen Lebens“ gewürdigt / Blutspender ausgezeichnet

Auf Kooperation wird großen Wert gelegt

Großeicholzheim.„Mit dem traditionellen Neujahrsempfang möchte die Gemeinde Seckach all jene Menschen zusammenbringen, die sich an verantwortlicher Stelle für das Wohl unseres Gemeinwesens einsetzen.“

Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Thomas Ludwig den Neujahrsempfang. Es gehe darum, dass Menschen auch das Ehrenamt als Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens darstellten, betonte er.

Informativer Rückblick

Das Programm beinhaltete einen informativen Rückblick auf die Entwicklung der Gesamtgemeinde. Außerdem wurden besonders zuverlässige Blutspender geehrt.

Traditionell überbrachten auch in diesem Jahr wieder die Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Sebastian Gottes Segen.

Entsprechend dem Anlass hatten sich zahlreiche Bürger zusammen mit Vertretern aus den Vereinen, Institutionen, Handel und Wirtschaft sowie den Kirchen, Schulen und der Kommunalpolitik in der Schlossgartenhalle in Großeicholzheim eingefunden.

Für einen würdigen gesanglichen und musikalischen Rahmen zeichneten sich der örtliche MGV Liederkranz, unterstützt durch die Kollegen aus Auerbach, unter der Leitung von Klaus Bayer und die Musikschule Bauland mit Susa Schweizer, Nelli Koppányi (Violine), Kristian Koppányi (Violoncello) und Nikola Irmai-Koppányi verantwortlich.

Im Namen der zahlreichen Gäste galt ein bürgermeisterlicher Willkommensgruß Landwirtschaftsminister und MdL Peter Hauk, Landrat Dr. Achim Brötel, den Bürgermeistern Klaus Gramlich aus Adelsheim, Jürgen Galm aus Osterburken, Dr. Friederike Werling für die Gemeinde Schefflenz, Carina Dittrich für die Partnergemeinde Reichenbach, den Ortsvorstehern Reinhold Rapp, Siegfried Barth und den beiden Ehrenbürgern Pfarrer Herbert Duffner und Bürgermeister i.R. Ekkehard Brand.

Wasserversorgung neu geordnet

Mit Hauptmann Sebastian Broll von der Patenschaftseinheit der Bundeswehr in Walldürn und Franz Metschl von der Patengemeinde Schüttwa wurde weiter die enge Verbundenheit mit Seckach unterstrichen. Dank der Bilddokumentation von Simone Weber von der Gemeindeverwaltung gestaltete sich der Jahresrückblick des Bürgermeisters sowohl optisch als auch inhaltlich als positives Resümee der gemeindlichen Aktivitäten.

Erinnert wurde an die dreistufige Neuordnung der Wasserversorgung für die Gesamtgemeinde als finanzieller Kraftakt mit anstehendem Einstieg in den Bauabschnitt „Doppelleitung nach Großeicholzheim“ und natürlich an das gestiegene Verkehrsaufkommen, besonders in Seckach und Zimmern mit einer einhergehenden sinnvolleren Lenkung und Beruhigung.

Nichts zu lenken gebe es dagegen am Betrieb auf der Madonnenlandbahn Seckach-Miltenberg, die derzeit als Negativschlagzeile zu Buche schlage. Entgegen aller Prognosen habe sich die Situation am Wohnungsmarkt weiter zugespitzt und so seien in den Ortschaften bereits weitere Baugebiete erschlossen worden beziehungsweise werden erschlossen. Die Gemeinde Seckach setze auf eine infrastrukturelle Weiterentwicklung des Betreuungsangebotes für Kinder und Kleinkinder mit dem Neubau eines neuen Kindergartens, einen zeitgemäßen Ausbau des Breitbandnetzes, eine würdige Gestaltung der Friedhöfe und natürlich der Schule mit Hallenbad und Sportstätten.

Umfangreiche Förderungen

Ludwig erinnerte auch an die Schul- und Gemeindebegegnungen mit der italienischen Partnergemeinde Gazzada Schianno, an die umfangreichen Förderungen bei den Feuerwehren und den Vereinen und an die bauliche Expansion im Kinder- und Jugenddorf Klinge.

Großen Wert lege man auch weiterhin auf Kooperation zwischen Gemeinde, Firmen, Vereine, der Wirtschaft und Behörden. Im Mittelpunkt stünden dabei die Erhaltung und der mögliche Ausbau von Arbeitsplätzen, örtliche Versorgung der Bevölkerung und die Förderung des Ehrenamtes.

Aber auch die Kultur stehe im Fokus des Miteinanders, wofür man gerne unter Verwirklichung des Gemeindeslogans „Seckach verbindet“ seinen Beitrag leisten werde.

In den Grußworten von MdL Peter Hauk, Landrat Dr. Achim Brötel, Pfarrer Ingolf Stromberger und Bürgermeisterin Carina Dittrich wurden die allgemeinen positiven Entwicklungen in Seckach, Großeicholzheim und Zimmern hervorgehoben, das große Engagement von Bürgermeister, Gemeinderat, Verwaltung und den Ortsgremien bezüglich dem Einsatz von regenerativen Energien gewürdigt und besonders auch das zuverlässige Einbringen in die verschiedensten Verbände und Organisationen gelobt.

„Seckach verbindet“

Den Slogan „Seckach verbindet“ sehe man besonders im Zusammenhalt und dem ehrenamtlichen Engagement durch die einheimische Bevölkerung, in den Vereinen und Gruppierungen sowie im allgemeinen Miteinander. Dies sei beispielshaft. L.M.