Seckach

Gesangverein „Sängerbund“ Rück- und Ausblick im Rahmen der Jahreshauptversammlung / Lob für die familiäre Atmosphäre

Aufgrund fehlenden Nachwuchses „kleinere Brötchen“ backen

Archivartikel

Seckach.Sowohl im gesanglichen als auch im gesellschaftlichen Bereich ist der Gesangverein „Sängerbund“ 1872 Seckach seinen kulturellen Verpflichtungen im vergangenen Jahr voll und ganz nachgekommen. So der Tenor der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus, in deren Verlauf aber auch deutlich wurde, dass man aufgrund von Überalterung und fehlendem Nachwuchs künftig „kleinere Brötchen“ backen muss.

Im Beisein von Bürgermeister Thomas Ludwig dankte Vorsitzender Bernhard Heilig allen, die sich für die Interessen des Vereins und des Chores engagiert haben. Einen besonderen Dank richtete er an Dirigentin Christa Parstorfer für ihre Zuverlässigkeit und die Präsenz bei allen 34 Proben.

Weiter wurden für fleißigen Proben- und Veranstaltungsbesuch Peter Metz und Karlheinz Herbinger (31 Mal), Alfred Bauer und Angelika Winter (32 Mal) sowie Heidi Köhler (33 Mal) geehrt.

Einen Rückblick auf die Aktivitäten des Vereins erstattete Schriftführer Karlheinz Herbinger. Er erinnerte an den Probenbeginn des Stammchors im Januar, an den Auftritt anlässlich der Bürgermeisterwahl und beim Freundschaftssingen des Sängerkreises Buchen.

Weiter wurde an die Präsenz beim Jubiläumsfest der Feuerwehr und beim Kameradschaftsabend des MGV Großeicholzheim erinnert. Bei der Ehrungsmatinee des Sängerkreises Buchen in Höpfingen offerierte man nicht nur zwei Liedvorträge, sondern stellte mit sieben zu ehrenden Sängern die größte Gruppe.

Vor dem Rathaus in Seckach wurde die Feierstunde zum Volkstrauertag mitgestaltet und zudem sang man bei Jubiläen und Beerdigungen.

Als Höhepunkte der vergangenen Sängerjahre bezeichnete Chorleiterin Christa Parstorfer die große Chor-Konzertreihe. Der jetzigen Personalsituation angepasst werde man künftig jedoch nicht mehr der Leistung den Vorrang einräumen, sondern eher der Kameradschaftspflege, dem Singen alter und bekannter Volkslieder und dem geselligen Beisammensein das Hauptaugenmerk schenken.

Nach einjähriger Pause habe man sich inzwischen auf die Suche nach einer jüngeren Chorleitung gemacht, um eine neue Entwicklung einzuleiten.

Im Anschluss berichtete Kassenwartin Roswitha Aumüller über geordnete und zufriedenstellende Vereinsfinanzen. Peter Pitz und Alfred Bauer hatten keine Beanstandungen. Die Entlastung erfolgte einstimmig.

Der Bürgermeister lobte die familiäre Atmosphäre im Chorgefüge und dankte für das vielfältige Mitwirken bei öffentlichen Anlässen.

Für 40 Jahre Sängerengagement und Tätigkeit als Fahnenträger wurde Peter Metz und für 50 Jahre wurden Alfred Bauer (20 Jahre Kassenprüfung), Edgar Weber und Kurt Englert geehrt.

Aufgrund ihres Pflichtbewusstseins und Treue zum GV „Sängerbund“ könne man die Geehrten als Vorbilder bezeichnen, betonte der Vorsitzende zum Abschluss der Versammlung. (L.M.)