Seckach

Zweckverband „Hochwasserschutz Einzugsbereich Seckach/Kirnau“ Verbandsversammlung tagte in Roigheim / Bericht über Probestau am Rückhaltebecken

Das „HRB 129“ ist voll funktionsfähig

In jeder Hinsicht „voll funktionsfähig“ ist das Hochwasserrückhaltebecken 129 nahe des „Adelsheimer Hofs“. Das ergab ein „Probestau“ an der Seckach.

Roigheim. Zu einer wegweisenden Verbandsversammlung trafen sich die Vertreter der Mitgliedskommunen des Zweckverbands „Hochwasserschutz Einzugsbereich Seckach/Kirnau“ unter Leitung des Verbandsvorsitzenden Bürgermeister Thomas Ludwig (Seckach) im Sitzungssaal des Roigheimer Rathauses. Vor Eintritt in die Tagesordnung gedachten alle Anwesenden des Ende Mai verstorbenen früheren Bürgermeisters der Stadt Möckmühl, Hans-Joachim Ehrmann, welcher bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2000 maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Aufbau des Zweckverbands hatte.

Imposanter See

Höchst aufschlussreich war der Bericht des Technischen Leiters Dr. Wolfgang Hauck über den Ende Januar am Hochwasserrückhaltebecken (HRB) 129 Adelsheim/Seckach durchgeführte Probestau. Viele Autofahrer rieben sich damals bei der Vorbeifahrt in Höhe des Bahnhofs Adelsheim Nord verwundert die Augen, als die Seckach plötzlich auf mehreren hundert Metern Länge zu einem imposanten See aufgestaut war. Rund 115 000 Kubikmeter wurden hier laut Dr. Hauck zurückgehalten, womit die Funktionsfähigkeit des Beckens unter Einstaubedingungen getestet und Abflussmessungen vorgenommen werden konnten.

Nicht zuletzt dank der tatkräftigen Mithilfe des Ingenieurbüros Wald & Corbe, der Stadtwerke Buchen, der Stadt Adelsheim und des Landratsamtes waren binnen 50 Stunden alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt.

Im Ergebnis könne festgehalten werden, so Hauck, dass das HRB 129 in jeglicher Hinsicht voll funktionsfähig ist. Kleinere Mängel bei der Datenfernübertragung und der Bauwerksüberwachung wurden kurzfristig behoben.

Bereits für Ende dieses Jahres plant der Zweckverband den nächsten Probestau – dann am HRB 53 Adelsheim/Kirnau.