Seckach

In Seckach „Hurra“-Schreiben erreichte dieser Tage den Seckacher Helferkreis / Asylbewerber Yaqoob Muhammadi kann bleiben

Engagement des Arbeitskreises für Flüchtlingsbegleitung hat sich gelohnt

Seckach.Ein „Hurra“-Schreiben erreichte dieser Tage den Seckacher Arbeitskreis für Flüchtlingsbegleitung nach fast zweijährigem Bangen und Warten auf eine Entscheidung der Härtefallkommission.

Unterschriften gesammelt

Wie die Fränkischen Nachrichten bereits berichteten, hat der Seckacher Arbeitskreis für Flüchtlingsbegleitung sich sehr engagiert mittels einer Unterschriftensammlung für den aus Afghanistan stammenden Asylbewerber Yaqoob Muhammadi eingesetzt.

In kürzester Zeit war es 2016 gelungen, 1250 Unterschriften für den fleißigen jungen Mann zusammenzutragen, der nicht nur bei seinen Lehrern, sondern auch bei vielen Seckachern, die ihn kennen gelernt haben, als wissbegierig, zurückhaltend, bescheiden, freundlich und fleißig gilt.

Viele persönliche Unterstützer-Schreiben sprachen für Yaqoob Muhammadi ebenso wie sein ehrenamtliches Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr Seckach und der Nabu-Ortsgruppe Seckach- und Schefflenztal.

Großer Jubel herrscht ob des positiven Bescheids natürlich im Hause Thürl, denn Maxi Monika Thürl war so überzeugt und eingenommen vom guten Charakter des jungen Mannes, dass sie nicht nur die Härtefall-Eingabe für ihn gemacht, sondern ihn auch – mit Einverständnis ihrer Kinder – kurzerhand adoptiert hatte.

Diese Adoption wurde am 4. Oktober 2017 rechtskräftig und hat sich sicher ebenfalls positiv auf die Entscheidung der Härtefallkommission ausgewirkt. Großer Jubel auch bei Arbeitgeber Curd Huth (Huth-Haus GmbH Seckach), der sich mit einem Brief bei allen bedankte.