Seckach

Heimatmuseum Großeicholzheim Zehnjähriges Bestehen wird am Sonntag, 9. September, gefeiert

Euphorie hält noch immer an

Archivartikel

Großeicholzheim.„Kaum zu glawe, abber woor, ‘s Museum im Wasserschloss werd scho zehn Johr‘!“: So sähe vermutlich der Gratulationstext aus, den der Verein „Großeicholzheim und seine Geschichte“ (GusG) für sein „Kind“, das Heimatmuseum im Wasserschloss, aufsetzen würde. Das zehnjährige Bestehen dieses Projektes wird mit der Museumsöffnung am Sonntag, 9. September, - zeitgleich mit dem bundesweiten „Tag der Heimat“ und „Tag des offenen Denkmals“ – von 14 bis 17 Uhr gefeiert.

Auf dem Programm stehen neben einem kurzen offiziellen Teil gegen 15.15 Uhr die wie immer ehrenamtlichen Museumsführungen. Erstmals kommen dabei auch die aufwendig gestalteten Schautafeln mit Bildern und Chroniken der Ortsvereine zum Einsatz sowie die Möglichkeit, Schneekugeln mit dem Motiv des Wasserschlosses zu erwerben. Wie der Vorsitzende des „GusG“, Günter Schmitt-Haber erzählte, wurde der Verein im Jahr 2003 auf Bestreben von Helmut Kegelmann als Hauptinitiator gegründet. Zusammen mit dem Gründungsvorstand Ernst Frankenbach gelang es in kürzester Zeit, zahlreiche Mitbürger zu motivieren und historische Materialien zusammenzutragen. Mit der Realisierung des Bürgerprojekts Wasserschloss Großeicholzheim und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Förderverein Bürgerprojekt entwickelte der Verein ein Konzept für die Einrichtung eines Heimatmuseums. Größtenteils warten damals die renovierten Räume des Schlosses noch ungenutzt.

Rechnet man die Ausrichtung von Museumsfesten, Orts- und Dorfwanderungen, Führungen und vieles mehr mit, so kommen zu den rund 20 000 ehrenamtlichen Stunden des Fördervereins nach Schätzung von Schmitt-Haber mindestens noch einmal 20 000 ehrenamtliche Stunden der „GusG“-Mitglieder hinzu. Wobei die Euphorie dieser Erfolgsgeschichte bis heute anhalte, so der Vorsitzende. L.M.