Seckach

Gemeinsame Wanderung

Flüchtlinge lernten das Boule-Spiel

Archivartikel

Seckach.40 gut gelaunte Menschen machten sich am 1. Mai von Seckach aus auf den Weg zum Waidachshof. Für wehe Füße von kleinen und großen Mitläufern gab es auf halber Strecke einen Shuttle-Service. Beim „Kolbe“ gab es wohlschmeckende Gerichte mit Salat, dazu Wasser und Saft. Während des Rückwegs nach Zimmern bildeten sich immer wieder neue Grüppchen, die miteinander ins Gespräch kamen.

In Zimmern, wo zur gleichen Zeit das Maibaum-Fest stattfand, kam es dann zum krönenden Abschluss: die arabischen Frauen saßen im Kreis auf der Wiese und unterhielten sich prächtig, während die Kinderschar in Sichtweite schaukelte und Spaß hatte. Die größeren Söhne ließen sich das Boule-Spiel erklären und betrieben es mit wachsender Begeisterung.

„Gelebte Integration“

So entstanden Mannschaften aus Deutschen, Syrern und Afghanen. „Mehr gelebte Integration ist fast nicht möglich“, fanden die Mitglieder des Arbeitskreises „Flüchtlingsbegleitung“ und waren hochzufrieden. Die Rückmeldungen ihrer Schützlingen seien voll des Lobes über diesen schönen Tag gewesen.