Seckach

Feuerwehr feierte in Seckach Beim 40-jährigen Bestehen der Seckacher Jugendwehr legten die Nachwuchskräfte die Jugendflamme Stufe II ab

Jugendliche stellten Können unter Beweis

Sieben Jugendfeuerwehr-Gruppen legten an der Seckachtalhalle im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40. Geburtstag der Jugendfeuerwehr Seckach die Jugendflamme Stufe II ab.

Seckach. Die Jugendflamme ist das Stufenprogramm der Deutschen Jugendfeuerwehr und kann in drei Stufen von Jugendfeuerwehrlern zwischen zehn und 18 Jahren abgelegt werden. Für die Stufe II müssen die Jugendlichen mindestens 13 Jahre alt sein und ihr Können und ihre Fitness bei verschiedene Aufgaben zeigen.

Lauf-Parcours absolviert

Zur Stufe II müssen die Jugendlichen bei einem Spiel einen Lauf-Parcours absolvieren, gemeinsam einen Staffellauf über 400 Meter in unter 1:20 Minuten bewältigen, ein Standrohr setzen, B-Schläuche mit einem Kupplungsschlüssel kuppeln, ihre Kenntnisse in Sachen Fahrzeugkunde an ihrem eigenen Feuerwehrauto demonstrieren, das Fahrzeug richtig gegen den fließenden Verkehr absichern und eine kleine Wasserkanone aufbauen. Die Jugendlichen konnten am Samstag alle Aufgaben mit Bravour meistern.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 80-jährigen Bestehen der Abteilungswehr wurden durch Bürgermeister Thomas Ludwig, Kreisbrandmeister Jörg Kirschenlohr, Gesamtkommandant Roland Bangert und Abteilungskommandant Steffen Wallisch die jahrelange zukunftsweisende und sehr erfolgreiche Nachwuchsarbeit hervorgehoben und das Engagement von Jugendwart Bernhard Korger mit seinem Team gewürdigt.

Bei der Großübung – nach einer Idee von Jugendgruppenleiter Bernhard Korger – zeigten die Jugendlichen, wie man Personen aus einem eingestürzten Gebäude befreit, eine verletzte Person über einen sogenannten Leiterhebel rettet, wie man ein Feuer löscht und wie man einen eingeklemmten Fahrradfahrer unter einem Fahrzeug befreit.

Übung moderiert

Manfred Müller (Mudau) moderierte die gut anderthalb Stunden dauernde Übung für die Zuschauer kurzweilig.

Die Jugendlichen aus Zimmern, Auerbach, Rittersbach, Steinbach, Walldürn, Leibenstadt und Seckach beeindruckten die Zuschauer mit ihren Leistungen und wurden ausgiebig mit Applaus bedacht.

Bei der an die Übung anschließende Verleihung der Nadeln bedankten sich der stellvertretende Kreisjugendwart Frederic Noe und Bürgermeister Thomas Ludwig bei den Jugendlichen für ihr Engagement.

Gute Vorbereitung

Und bei der Feuerwehr Seckach – allen voran Jugendgruppenleiter Bernhard Korger und Abteilungskommandant Steffen Wallisch – für die Vorbereitung und den Schiedsrichtern sowie Fachgebietsleiter Jürgen Müller für die gelungene Abnahme. Mit dem neuen Abzeichen an den Jacken konnten die zahlreichen Jugendlichen aus Auerbach, Rittersbach, Mudau, Scheidental, Schloßau, Steinbach, Reisenbach, Seckach und Osterburken schließlich glücklich und zufrieden die Heimreise antreten. mag/L.M.