Seckach

In Seckach Maria Bischoff feiert heute ihren 90. Geburtstag

Liebe zur Natur vom Vater übernommen

Archivartikel

Seckach.Das Leben von Maria Bischoff, geborene Schmitt, war vor allem von Arbeit geprägt, aber sie hat es geliebt, selbstständig zu arbeiten und sich um ihre Familie zu kümmern. Wie fit Arbeit, die man gerne macht, halten kann, beweist die Jubilarin, die am heutigen Montag noch immer lebensfroh und von ihrer Familie geliebt ihren 90. Geburtstag feiert.

Der Landwirtschaft treugeblieben

Geboren wurde sie am 11. März 1929 in Seckach, wo sie zusammen mit ihrem Bruder aufwuchs, die Volksschule besuchte und danach in der Landwirtschaft arbeitete. Die Liebe zur Natur wurde ihr vom Vater vermittelt, der als Waldschütz – heute wohl der Beruf des Forstwarts – arbeitete und dem sie schon als Kind half, die Pflänzchen im Wald zu setzen. Sie blieb der Landwirtschaft auch treu, als sie am 24. Februar 1954 den Seckacher Landwirt Wilhelm Bischoff heiratete. Aus der Ehe gingen drei Kinder, sieben Enkel und vier Urenkel hervor. Die Arbeit ging ihr also nicht aus. Doch neben der Landwirtschaft und der Sorge um ihre Kinder und ältere Familienmitglieder galt ihre große Leidenschaft ihrem Glauben, dem Singen im Kirchenchor und der Gartenarbeit. In dem religiös geprägten Leben fand sie ihren inneren Ausgleich unter anderem bei Lesungen im Gottesdienst, wo sie bis zum 88. Lebensjahr aktiv war, oder auch im Seckacher Kirchenchor, dem Maria Bischoff rund 60 Jahre ihre Stimme lieh. Und sie hatte den sprichwörtlichen „grünen Daumen“, wenn es um ihren Hausgarten und vor allem die Blumen ging. Seit einer schweren Erkrankung vor etwa zwei Jahren helfen ihr Sohn Helmut Bischoff und seine Frau sowie Tochter Irmgard Kipphan, wo es notwendig ist. Inzwischen ist die Jubilarin gesundheitlich wieder stabil und genießt auch dreimal die Woche die Tagespflege in Osterburken. Zu ihrer großen Feier am kommenden Samstag reist die ganze Familie aus Deutschland und der Schweiz an. Den sicherlich unzähligen Glückwünschen zum heutigen Ehrentag, vor allem für Gesundheit, schließen sich die Fränkischen Nachrichten gerne an. L.M.