Seckach

In Seckach Bundesverband der Fibromyalgie-Vereinigung freut sich über die Unterstützung von der DAK

Spende in Höhe von 26 700 Euro überreicht

Archivartikel

Seckach.Geldspritze für einen guten Zweck: Die DAK-Gesundheit in Mosbach unterstützt die Arbeit des Bundesverbandes Deutsche Fibromyalgie Vereinigung mit 26 700 Euro. Mit der Förderung der Krankenkasse wollen die Betroffenen und ihre Angehörigen das Projekt vier Gruppensprecherschulungen finanzieren.

Sinnvolle Ergänzung

„Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung und danken der DAK-Gesundheit“, sagt Andrea Kugler, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des Bundesverbandes.

Einer Studie zufolge sehen rund 90 Prozent der Deutschen Selbsthilfegruppen als sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung. „Zum Gesundwerden und Gesundbleiben ist der Erfahrungsaustausch untereinander sehr wichtig“, sagt Ludger Geier, Chef der DAK-Gesundheit in Mosbach. „Für uns ist die Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe mehr als nur eine gesetzliche Aufgabe.“

Wenig Verständnis

Gerade für Betroffene mit seltenen oder sehr langwierigen Erkrankungen sei es schwierig, verständnisvolle Gesprächspartner außerhalb der Familie zu finden. „Deshalb informieren unsere Kundenberater im Krankheitsfall über regionale Angebote“, so „Name“.

Etwa 3,5 Millionen Menschen haben sich bundesweit in fast 100 000 Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen.

In vielen Städten und Regionen gibt es Selbsthilfekontaktstellen, die einen Überblick über die Angebote zu einzelnen Erkrankungen oder Behinderungen bieten.

Bundesweit fördert die DAK-Gesundheit jährlich über 5000 örtliche Selbsthilfegruppen.

Für diese ist bei konkreten Projektvorhaben das örtliche Servicezentrum der richtige Ansprechpartner. Beim Wunsch nach pauschaler Förderung ist hingegen wiederum der Verband der Ersatzkassen zuständig.