Seckach

Von der alten Leichenhalle blieb nur ein Schuttberg übrig

Zimmern.Die Temperaturen beeindrucken oder behinderten die Abrissmaschinen von Reiner Müller in keiner Weise. Nachdem der Gemeinderat Seckach in seiner November-Sitzung den entsprechenden Auftrag vergeben hatte, begann die Firma Müller (Großeicholzheim) dieser Tage auf dem Zimmerner Friedhof mit dem Abbruch der alten Leichenhalle. Bevor der Bagger zum Einsatz kommen konnte, entfernte die Ludwig Walz GmbH die Dacheindeckung. Danach leisteten das marode Gebäude und der Glockenturm kaum mehr Widerstand. Von der alten Leichenhalle blieb sehr schnell nur noch ein Schuttberg übrig, den es jetzt zu sortieren und zu entsorgen gilt. Nach der kompletten Entsorgung der Gebäudetrümmer wird ein Bodengutachter die Tragfähigkeit des Untergrunds überprüfen, damit die Eckdaten der Statik für die neue Aussegnungshalle, welche an gleicher Stelle errichtet wird, endgültig errechnet werden können. Auf dieser Grundlage erfolgt dann die Ausschreibung der Neubaugewerke. Bis zur Fertigstellung der neuen Aussegnungshalle stellt die katholische Kirchengemeinde den Angehörigen aller Zimmerner Verstorbenen die Kirche „St. Andreas“ für die Trauerfeiern zur Verfügung. Bild: Liane Merkle