s.Oliver Würzburg

Basketball Würzburg nach großem Kampf unterlegen

Am Ende ging die Puste aus

Archivartikel

s.Oliver Würzburg – Dinamo Sassari 79:81 (26:19, 20:22, 19:23, 14:17)

Würzburg: Skyler Bowlin (20 Punkte/davon 6 Dreier), Cameron Wells (18), Devin Oliver (12/1), Mike Morrison (9), Gabriel Olaseni (8), Florian Koch (7/1), Xavier Cooks (5), Brad Lösing, Felix Hoffmann-

Sassari: Pierre (19), Smith (15/1), Thomas (14), Gentile (10/2), McGee (8), Polonara (6), Spissu (4/1), Cooley (4), Carter (1).

Zuschauer: 3140 (ausverkauft).

Hiobsbotschaft für s.Oliver Würzburg schon vor dem Spiel: Jordan „The Sniper“ Hulls, bester Punktesammler und treffsicherster Freiwerfer der Domstädter, musste wegen einer schmerzhaften Rippenprellung, die er sich im Hinspiel auf Sardinien zugezogen hatte, passen. Für ihn rückte Brad Lösing, der im Fiba-Europe-Cup als Kanadier und nicht, wie in der Bundesliga, als Deutscher gilt, ins Team..

Die Partie selbst hätte für Würzburg gar nicht besser anfangen können, denn nach nur 17 Sekunden versenkte Mike Morrison ein Alley-Hoop-Anspiel von Cameron Wells per krachendem Dunk zur ersten Führung der Würzburger. Nach rund sechs Minuten waren die Gastgeber beim Stand von 21:14 dann erstmals auch in der „Gesamtwertung“ vorne. Die Unterfranken waren von Anfang an absolut fokussiert, doch auch die Sarden fanden mehr und mehr in die Partie. Halbzeitstand war schließlich 46:41 – und das bedeutete: Nach dem 84:89 aus dem Hinspiel Gleichstand..

Die ganze Dramatik des Finales spiegelte sich im dritten Viertel wider. In der 25. Minute hatten sich die „Baskets“ beim 57:46 erstmals mit mehr als zehn Punkten abgesetzt, doch nur zweieinhalb Minuten später waren die Italiener wieder bis auf zwei Punkte dran (59:57). Vor dem letzten Spielviertel betrug die Führung dann nur noch einen Punkt: 65:64.

In der 31. Minute ging Sassari dann sogar erstmals in Führung (65:66). Und die sollten sie danach nur noch einmal, und das wirklich kurzzeitig, abgeben. Den tapfer kämpfenden Würzburgern ging am Ende etwas die Puste aus. Wegen den verletzten Spielern, neben Jordan Hulls fehlten ja auch noch Kresimir Loncar und Johannes Richter, konnte Headcoach Denis Wucherer nur mir einer relativ kurzen Rotation spielen – und das gab letztendlich den Ausschlag für Sassari. ptt