s.Oliver Würzburg

Basketball Würzburg verliert mit 75:78 knapp in Bonn

Benzing verfehlt von der Linie

Telekom Baskets Bonn - S.Oliver Würzburg 78:75 (22:18, 9:14, 16:19, 31:24)

Bonn: Dileo (20 Punkte/davon 4 Dreier), Gamble (13), Mayo (12/2), Hill (11/1), Bartolo (10/3), Djurisic (8/2), Klein (2), Curry (2), Breunig. Würzburg: Benzing (21/2), Gaddy (13/1), Hammonds (11/3), Duggins (6), Kratzer (6), Anderson (6), Stuckey (4), Loncar (3/1), Lipkevicius (3/1), Olisevicius. Zuschauer: 5320.

Die Fans pflegen eine enge Freundschaft - und genauso eng war auch das Duell zwischen den Telekom Baskets Bonn und s.Oliver Würzburg: Entschieden wurde es beim 78:75 ausgerechnet durch vergebene Freiwürfe eines Manns, der in der bisherigen Saison überragend von der Linie war.

16 Sekunden vor Schluss brachte Yorman Polas Bartolo die Bonner mit 74:70 nach vorne. Im Gegenzug ging Robin Benzing, mit bis dahin 98,2 Prozent von der Freiwurflinie fast traumwandlerisch sicher, an die Linie - und traf nur einen von zwei. Fünf Sekunden vor dem Ende beim Stand von 76:73 für Bonn dann wieder Benzing an der Linie, dieses Mal für drei Würfe - und damit mit der Chance zum Ausgleich. Doch ausgerechnet jetzt ging auch der erste Wurf vorbei. Josh Mayo blieb an der Linie im Gegenzug cool, und der letzte Dreierversuch von Benzing, der Würzburg in die Verlängerung gebracht hätte, ging nur an den Ring.

Die Würzburger Mannschaft hatten den Start in die Partie (0:11) verschlafen, kamen dann aber wieder zurück und lagen einige Male sogar in Führung

Predrag Krunic (Headcoach Telekom Baskets Bonn): "Es war ein sehr intensives Spiel, bei dem beide Mannschaften defensiv unheimlich viel investiert haben. Wir konnten unseren guten Start nicht dazu nutzen, uns deutlicher abzusetzen, sondern haben uns stattdessen vor allem in der zweiten Hälfte zu viele einfache Fehler geleistet. Der heutige Sieg war ein Geschenk für die Arbeit im Training nach dem Nanterre-Spiel."

Dirk Bauermann (Headcoach s.Oliver Würzburg): "Meine Mannschaft hat sich in den ersten Minuten von der im Telekom Dome immer tollen Stimmung anstecken lassen. Umso froher bin ich, dass wir uns nach unserem Fehlstart zurückgekämpft haben und den Ausgang des Spiels selbst in der Hand hatten. Trotz der Niederlage können wir viel aus dieser Partie mitnehmen, um uns kommendes Wochenende hoffentlich mit einem Sieg in die Länderspielpause zu verabschieden. bbl