s.Oliver Würzburg

Basketball s.Oliver Würzburgs Gegner im Europe-Cup-Achtelfinale (6. und 13. März) steht fest

Los beschert russisches Team

Archivartikel

Szolnoki Olaj – s.Oliver Würzburg 83:92 (24:23, 24:33, 15:21, 20:15

Olaj: Vojvoda (19 Punkte/davon 5 Dreier), S. Milosevix (19/1), Toth (12), Rowsey (11/2), Andric (9), N. Milosevix (5/1), Kovac (4), Benke (4). Würzburg: Obiesie (21/4), Oliver (12/1), Morrison (10), Olaseni (9), Cooks (9/1), Bowlin (8/2), Richter (8), Koch (7/1), Wells (4), Lösing (2), Hoffmann (2), Hadenfeldt.

Durch den sechsten Sieg im sechsten Spiel hat sich s.Oliver Würzburg als bestes Team der zweiten Gruppenphase in allen künftigen Playoffrunden das Heimrecht im Rückspiel gesichert. Seit gestern steht nun auch fest, gegen wen es für die Würzburger im Achtelfinale (6. März Hinspiele, 13. März Rückspiele) geht: Den Unterfranken wurde das russische Team Avtodor Saratov zugelost. Die Ergebnisse von Hin- und Rückspiel werden addiert. Daher kann es sein, dass Spiele auch mit einem im Basketball eigentlich unüblichen Unentschieden enden können. Im Rückspiel gibt es Verlängerung, wenn beide Teams nach Ablauf der regulären Spielzeit in der Addition beider Spielergebnisse dieselbe Punktzahl aufweisen. Sollte s.Oliver Würzburg das Viertelfinale (20. und 27. März) erreichen, würde das Team von Headcoach Denis Wucherer auf den Sieger der Partie Bakken Bears (Dänemark) gegen Ironi Ness Ziona (Israel) treffen. Sollte es soweit kommen, dann könnte das easyCredit-BBL-Heimspiel gegen den FC Bayern München nicht wie geplant am 26. März stattfinden, sondern müsste verlegt werden.

Youngster erzielt 21 Punkte

Auch ohne den immer noch am Handgelenk verletzten Kapitän Kresimir Loncar und den aus privaten Gründen nicht mit nach Ungarn gereisten Jordan Hulls konnte Headcoach Denis Wucherer in Szolnok aus dem Vollen schöpfen und zwölf Spieler aufbieten. Bester Scorer war Youngster Joshua Obiesie, dere 21 Punkte erzielte. Wie geplant erhielt der in der vergangenen Wochen neu verpflichtete Devin Oliver viel Einsatzzeit, um sich unter Wettkampfbedingungen mit seinen neuen Teamkollegen einzuspielen. Der 26-jährige Flügelspieler kam in 23 Minuten auf zwölf Punkte und fünf Rebounds und war damit zweitbester Werfer und bester Rebounder der Unterfranken.

Würzburg führte früh 14:4 und – zu diesem Zeitpunkt sah es kurze Zeit so aus, als könnte die Partie einen ähnlichen Verlauf nehmen wie das Hinspiel, das s.Oliver Würzburg mit 118:71 klar gewonnen hatte. Doch dann entdeckten die Gastgeber ihren Kampfgeist und setzen sich intensiver zur Wehr. Nach zwischenzeitlichem Rückstand lagen die Würzburger beim Seitenwechsel wieder mit 56:48 vorne.

Im dritten Viertel sorgten sie dann durch etwas mehr Intenisität in der Defensive für die Vorentscheidung. Bis zur 27. Minute (57:65) blieben die Hausherren in Schlagdistanz, danach legten die Gäste einen viertelübergreifenden 18:6-Lauf hin und sorgten damit für klare Verhältnisse (63:83, 32. Minute).

Drei Heimspiele in sechs Tagen

Weiter geht es bereits am morgigen Samstag mit dem ersten von drei BBL-Heimspielen innerhalb von sechs Tagen. Für die Partien gegen Crailsheim (Samstag, 18 Uhr), Göttingen (Dienstag, 20.30 Uhr) und Ulm (Donnerstag, 20.30 Uhr) gibt es drei Stehplatz-Tickets im Mini-Abo im Online-Ticketshop. Unter allen Käufern dieser Dreierkarte werden zwei Zugänge zum VIP-Bereich beim Heimspiel am Valentinstag gegen ratiopharm Ulm (mit Max Ugrai) verlost. ptt/pw