s.Oliver Würzburg

Basketball Neuer Center für s.Oliver Würzburg

Mit hohem Basketball-IQ

Lis Shoshi ist der erste Neuzugang von s.Oliver Würzburg für die kommende Saison. Der 2,11 Meter große und 24 Jahre alte Center der kosovarischen Nationalmannschaft spielte zuletzt in der „Winner League“ in Israel für Maccabi Ashdod und hat in Würzburg einen Einjahresvertrag unterschrieben (wir berichteten bereits in unserem Sportticker).

Nach vier Jahren College-Basketball für das Howard College in Texas und die University of Arkansas at Little Rock startete Lis Shoshi seine Profikarriere in der Saison 2017/2018 bei Sigil Prishtina, dem Rekordmeister seines Heimatlands. Im Januar 2018 wechselte er nach Litauen zum BC Pieno Zvaigzdes, wo er zusammen mit dem ehemaligen Würzburger Spieler Osvaldas Olisevicius in der Baltic League den Titel holte.

In der noch laufenden Saison der ersten israelischen Liga legte Shoshi, der am 29. Juni seinen 25. Geburtstag feiern wird, die bisher stärksten Statistiken seiner Laufbahn für den Tabellenneunten Maccabi Ashdod auf: In 30 Spielen erzielte er 12,8 Punkte, 7,7 Rebounds und 1,2 Blocks im Schnitt bei 27 Minuten Spielzeit – bei den Rebounds und den Blocks landete er damit in der ligaweiten Rangliste jeweils auf dem fünften Platz. „Er ist ein moderner großer Spieler mit hohem Basketball-IQ und einem guten Wurf“, sagt Coach Denis Wucherer über seinen neuen Center.

Nationalspieler des Kosovo

Seit der WM-Qualifikation im Jahr 2017 spielt Lis Shoshi für die Nationalmannschaft des Kosovo. In den bisherigen vier Partien der Vor-Qualifikation zur Europameisterschaft 2021 stand nur Kosovos Topscorer Dardan Berisha länger auf dem Parkett. Shoshi kam in über 30 Minuten Spielzeit auf 17 Punkte und knapp 12 Rebounds pro Partie.

Kreimir Loncar, der neue Manager Sport und Scouting von s.Oliver Würzburg, ist auf den 2,11 Meter großen Neuzugang aufmerksam geworden: „Wir suchen gezielt nach intelligenten Spielern, die zur Philosophie von Denis Wucherer passen. Für uns ist wichtig, dass ein Spieler hungrig ist und bei uns die Möglichkeit sieht, sich zu verbessern“, sagt Loncar über den „Big Man“. pw