s.Oliver Würzburg

Basketball Heute Europe-Cup in Würzburg

Polster ist kein Ruhekissen

Mit einem 89:66-Erfolg in bei Pallacanestro Varese vor einer Woche haben die Basketballer von s.Oliver Würzburg die Tür zum Fiba-Europe Cup-Finale ganz weit aufgestoßen. Im Halbfinal-Rückspiel am heutigen Mittwoch wollen Denis Wucherer und sein Team den nächsten Schritt auf dem Weg zum Titel machen. Trotz der hervorragenden Ausgangsposition warnt der Headcoach aber eindringlich davor, das Polster aus dem Hinspiel als Ruhekissen zu betrachten: „Die Ausgangssituation ist zwar sehr gut, aber wir müssen auch im Rückspiel voll konzentriert und fokussiert sein“, so Wucherer.

„Natürlich sind 23 Punkte Vorsprung eine wunderbare Ausgangssituation, fast der Idealzustand. Aber in unserem Wettbewewerb hat sich schon mehrmals gezeigt, was in diesem Modus mit Hin- und Rückspiel alles möglich ist“, betont Wucherer: „Unsere Spieler habe das natürlich auch mitbekommen und sind sich der Situation bewusst. Wir werden nicht leichtsinnig oder überheblich an das Rückspiel herangehen, sondern voll fokussiert sein. Wir werden uns genau so vorbereiten, als würde es Unentschieden stehen.“

Varese hat wie s.Oliver Würzburg zuletzt am Samstag gespielt und musste sich im Heimspiel der Serie A dem Spitzenreiter aus Mailand mit 84:94 geschlagen geben. Dabei konnte Trainer Attilio Caja erneut nicht auf seinen verletzten Power Foward Dominique Archie zählen, der auch im Hinspiel fehlte.

Im Europe-Cup hat der zehnfache italienische Meister die beste Auswärtsbilanz aller Halbfinalisten: Varese hat nur eins von acht FEC-Spielen „on the road“ verloren. pw