s.Oliver Würzburg

Basketball Dezimierte Würzburger bei Alba Berlin ohne Chance

„Reservelampe“ leuchtet kräftig

Alba Berlin – s.Oliver Würzburg 108:69 (32:15, 17:13, 25:19, 34:22)

Berlin: Siva (19 Punkte/davon 5 Dreier), Giffey (15/3), Walton Jr. (15/3), Wagner (10), Nnoko (9), Sikma (9/1), Saibou (8/2), Thiemann (7/2), Clifford (6), Ogbe (4), Mattisseck (3/1), Giedraitis (3/1). Würzburg: Lösing (15/2), Wells (12/2), Koch (11/3), Cooks (9), Oliver (9/3), Morrison (4), Hoffmann (4/1), Albus (4/1), Bowlin (2), Fischer. Zuschauer: 8817

Im Duell der Teams, deren „Reservelampen“ wohl am kräftigsten blinken, fand Alba Berlin gegen ein arg geschwächtes Team von s.oliver Würzburg offensichtlich einen versteckten Spritkanister und gewinnt mit 108:69.

Es war ein Basketball-Bundesliga-Spiel, dessen Geschichte schnell erzählt ist: Während Berlin von Beginn an die Trägheit aus den Beinen schüttelte, steckte bei den dezimierten Würzburgern (Gabe Olaseni musste kurzfristig neben den ohnehin abwesenden Loncar, Hulls, Richter und Obiesie aussetzen) die Europapokal-Müdigkeit in den Knochen. Mit 15:5 starteten die Hausherren entschlossen – und sie sollten über die gesamte Partie nicht mehr zurückblicken. Mit 49:28 ging es in die Pause.

Nach der Pause nahm Berlin den Fuß nicht mehr vom Gas, bewegte gefällig den Ball und zeigte Spaß am Offensivspiel. So knackte Franz Wagner zwei Minuten vor Schluss zum 15. Mal in dieser Saison die 100-Punkte-Schallmauer, gleichzeitig zementierte Berlin den dritten Platz.

Stimmen der Trainer

Alejandro Garcia Reneses (Headcoach Alba Berlin): „Es war für uns das erste Mal seit langer Zeit, dass wir wieder vier Tage Pause zwischen zwei Spielen hatten. Es hat uns gut getan, dass wir uns etwas erholen und trainieren konnten. Für Würzburg war es mit den vielen Verletzten und den vergangenen Spielen in den Knochen die umgekehrte Situation. Wir haben heute gut gespielt, aber Würzburg ist heute mit weniger Energie angetreten, als man es sonst von ihnen gewohnt ist. Denis Wucherer (Headcoach s.Oliver Würzburg): „Nach dem Europe-Cup-Endspiel am Mittwoch und mit unseren vielen Verletzten war es zu befürchten, dass es heute sehr schwer werden würde für uns. Wir hatten nicht genug Energie und Substanz, um mit einem Topteam wie Alba mitzuhalten.“ bbl